
Scala
HEKTOMATIK WÖD Tour 2027
Einlass 19:00 Uhr | teilbestuhlt (keine Sitzplatzgarantie)
Direkt, roh und kompromisslos ehrlich – so präsentiert sich Anda Morts live. Was der Paradepunk aus dem österreichischen Linz zusammen mit seinen Mitstreitern Emil Stöllinger (Gitarre, Gesang) und Florian „Koi“ Koll (Schlagzeug) von der Bühne lässt, ist kein Faserschmeichler NDW oder glattgebügelter Deutschpunk, sondern ein hochenergetisches Erlebnis: ein Power-Trio, stets auf Abriss gebürstet, das sein Publikum von der ersten bis zur letzten Sekunde mitzureißen vermag.
Mit seinem Gespür fürs Geschichtenerzählen treffen Anda Morts‘ Texte dabei genau ins Herz – irgendwo zwischen Wut, Melancholie und Hoffnung. Authentisch, nahbar und immer mit voller Wucht nach vorne. Thematisch geht es um Selbstverortung, Sehnsucht, Identität und die ewige Frage: Was soll das alles eigentlich und wo gehöre ich hin? Anda Morts beobachtet genau, zerlegt Szenen, Beziehungen, Gesellschaft und Politik mit wenigen, präzisen Zeilen. Und schafft dabei etwas Seltenes: vom Kleinen ins Große zu erzählen, ohne Pathos, aber mit spürbarer Zärtlichkeit für seine Figuren. Nicht von ungefähr wurde Anda Morts‘ Debütalbum „Ans“ aus dem September 2025 von der Kritik gefeiert.
Nach der restlos ausverkauften „Zweimal ist einmal“-Tour im April folgen nun zahlreiche sommerliche Frischluft-Ausflüge zu großen Festivals wie Hurricane, Southside oder Ruhrpott Rodeo, ehe sich die Band im Herbst mit ihrem für den November geplanten 2. Studioalbum (produziert von Sven Regener) auf den Bühnen der Clubs zurückmeldet – bereit für die nächste Eskalationsstufe.
Auf der „I hate this part of Texas“-Tour 2026 wird Anda Morts erneut durch Deutschland und erstmals auch die Niederlande und Tschechien pflügen. Verzerrte Akkorde, räudiger Bass, treibendes Schlagzeug, vergrätzter Gesang – kompromisslos Punk. Gleichzeitig blitzen Einflüsse aus NDW, Post-Punk und sogar Singer/Songwriter-Momenten durch. In dieser Dringlichkeit, in dieser Mischung klingt das alles sehr neu. Ab Mitte September bei nicht weniger als 18 Tourstopps live zu erleben.
Präsentiert wird die Deutschlandtour von DIFFUS und Rausgegangen.
Das Manische Magazin
Das Manische Magazin ist ein Bandprojekt zum selbstlosen Verlust der Stilfindung. Zum Instrumentarium gehören unter anderem die sechssaitige Elektronengitarre und ein Schlagzeug.
Alles begann mit Künstler*in Gretel Boring, die bereits drei Alben im Homestudio produzierte. Als Boring angefragt wurde, die Band Handstand Besoffen bei einem Konzert zu unterstützen, entstand Das Manische Magazin. Der Name stammt von dem Album, das Gretel Boring zu dieser Zeit veröffentlichte. Durch dieses Konzert entstanden erste Verbindungen in den Christlich-Sozialen Untergrund Augsburgs (CSU), weitere Konzertanfragen folgten.
Aus den unterschiedlichen Einflüssen der Bandmitglieder – von Dada, Punk und 80er-NDW bis zu Bossa Nova, Funk und Jazz – entwickelte sich ein Genrekonglomerat, das sich nur schwer benennen lässt. Mit einem minimalistischen Trio-Setup entstehen wellige Harmonien, sperrige Noise-Passagen und tanzbare Grooves in unerwarteten Reihenfolgen. Ziel ist es, mit wenigen Mitteln eine große Bandbreite an Stimmungen zu erzeugen.
Die Texte sind kryptisch und drastisch. Sie thematisieren die hyperaktive Angst vor der Zukunft sowie die Ironie der Nostalgie: eine Ablehnung all dessen, was nicht im Hier und Jetzt stattfindet, eine Aufarbeitung aufgezwungener Geschlechterrollen und eine Parole gegen den Populismus.
Diese neue Musik ist ab sofort auf einer Schallplatte erhältlich. Konsumieren Sie die Geräusche und schwingen Sie Ihre Tanzgliedmaßen.
VVK 35,10 € zzgl. Gebühren, AK 40 €
Scala Ludwigsburg