
Strafvollzugsmuseum Ludwigsburg
SZENISCH-MUSIKALISCHE LESUNG VON TEXTEN VON FRANÇOIS VILLON François Villon lebte im 15. Jahrhundert und nicht besonders lang. Aber abenteuerreich. Für zum Teil schwerere Delikte versuchte er durch Vortrag satirischer Balladen Milde zu erreichen – klappte so mittelmäßig. Er schrieb sie nieder, was ihn später zum bedeutendesten Dichter des frz. Spätmittelalters machte. Paul Zech lebte über vier Jahrhunderte später. Selbst ein schillernder Dichter – auch des eigenen Lebens – machte er Villon in Deutschland erst so richtig bekannt – übersetzend und sehr frei dazudichtend (Erdbeermund!) in einem Buch von 1931. Drei Künstler von heute werden uns Villon eindrucksvoll präsentieren: die Balladen und lasterhaften Lieder durch Rolf Breuer (Satiriker, Rezitator, Kabarettist) und den Nyckelharpa-Virtuosen Thomas Roth (Ex-Frontmann von „Des Geyers Schwarzer Haufen“) sowie Fakten und Anekdoten durch Manuella Neumann, Stimme vom Feinsten, im Hauptberuf klassische Sängerin. Vom 9. bis 15. November 2026 feiert das Literaturfestival Ludwigsburger WORT WELTEN das geschriebene und gesprochene Wort! Eine Woche lang wird Literatur an den unterschiedlichsten Orten erfahrbar – mit frischen Texten in klassischen, szenischen und musikalischen Lesungen, mit Theater, Performance und Stand-up-Comedy, mit Führungen und interaktiven Aktionen für große und kleine Literaturfans. Hier geht’s zum Festivalprogramm: www.ludwigsburg.de/wortwelten . Strafvollzugsmuseum Ludwigsburg
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