SymbolbildBild: Dguendel · CC BY 3.0
Drei Einbrecher flüchten am Halloween-Abend aus einem Mehrfamilienhaus in Mannheim. Die Tat geschah am 31. Oktober 2026 zwischen 18:10 Uhr und 22:30 Uhr in der Heinrich-Hoff-Straße im Stadtteil Almenhof. Die Täter waren unverkleidet und brachen ein Erdgeschossfenster auf.
Die drei Männer suchten im Haus nach Wertgegenständen. Sie stahlen Schmuck im Wert von etwa 5.000 Euro. Eine Anwohnerin bemerkte die Einbrecher, als sie im Dunkeln aus dem Haus rannten. Sie rief sofort die Polizei und beschrieb die Männer.
Täter 1 ist mindestens 1,80 Meter groß. Er hat blonde Haare, helle Haut und trägt dunkle Jeans sowie weitere dunkle Kleidung. Er sieht sportlich und gepflegt aus. Täter 2 hat sonnengebräunte Haut und schwarze Haare mit einem glatt nach links gegeelten Scheitel. Er trägt dunkle Kleidung und wirkt ebenfalls gepflegt. Täter 3 hat helle Haare und dunkle Kleidung.
Die Kriminalpolizei Heidelberg ermittelt in dem Fall. Sie bittet Menschen, die am Halloween-Abend in der Heinrich-Hoff-Straße oder in der Nähe verdächtige Männer gesehen haben, sich zu melden. Auch wer Personen bemerkt hat, die das Haus oder die Umgebung genau beobachteten, soll die Polizei informieren. Hinweise nimmt das Hinweistelefon unter 0621 174-4444 entgegen.
Fenster im Erdgeschoss oder Hochparterre sind oft Einstiegspunkte für Einbrecher. Man sollte diese mit abschließbaren Griffen oder zusätzlichen Schlössern sichern. Fenster müssen beim Verlassen der Wohnung immer ganz geschlossen sein. Ein gekipptes Fenster lädt Einbrecher ein.
An Abenden mit viel Trubel wie Halloween sollte man besonders aufmerksam sein. Ein gepflegtes Aussehen der Personen bedeutet nicht, dass sie harmlos sind. Bei verdächtigen Beobachtungen sollte man Aussehen, Kleidung und Fahrzeuge notieren und die Polizei unter 110 anrufen. Man soll nicht selbst eingreifen.
Wertgegenstände wie Schmuck und Bargeld gehören nicht an leicht sichtbare Stellen. Fotos von den Sachen helfen bei der Dokumentation. Eine gute Nachbarschaft macht es Einbrechern schwer. Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle bietet kostenlose Beratung zu Sicherungsmaßnahmen an.