SymbolbildBild: Dominik Lott (Dolo280) · CC BY-SA 2.5
Mannheim verzeichnet seit 2020 jährlich etwa 140 Messerangriffe. Die meisten Fälle passieren in der Innenstadt und im Stadtteil Jungbusch. Die Messerangriffe verteilen sich auch auf andere Stadtteile, wie Käfertal und Neckarstadt West.
Die Polizei zählt Messerangriffe nur, wenn das Messer gegen Menschen eingesetzt oder damit gedroht wird. Das Mitführen eines Messers reicht nicht für die Statistik. Die Zahl der Messerangriffe im öffentlichen Raum blieb von 2022 bis 2025 etwa gleich. Im Jahr 2026 sinkt die Gesamtzahl der Messerangriffe leicht, die Angriffe im öffentlichen Raum bleiben stabil.
Im Bereich der Waffen- und Messerverbotszone in Mannheim gab es ebenfalls viele Fälle. Dort sank die Zahl der Messerstraftaten im öffentlichen Raum zuletzt. Die Polizei erfasst auch Tatverdächtige. Von 2022 bis 2025 schwankt die Zahl der Tatverdächtigen bei Messerangriffen zwischen 130 und 151 jährlich.
Rund die Hälfte der Tatverdächtigen sind Deutsche, die andere Hälfte nicht. Unter den nichtdeutschen Tatverdächtigen sind Menschen aus der Türkei am häufigsten vertreten. Im Jahr 2025 machten sie 14,1 Prozent aller nichtdeutschen Tatverdächtigen aus. Weitere häufige Herkunftsländer sind Albanien, Polen und Syrien.
Die Landesregierung nennt auch die Zahl von Tatverdächtigen mit Asylstatus. Diese liegen meist im einstelligen Bereich pro Jahr. Die Messerangriffe verteilen sich zeitlich und räumlich auf mehrere Bereiche der Stadt, Schwerpunkte sind aber die Innenstadt und Jungbusch.
Die Statistik beruht auf der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Diese erfasst Straftaten, die von der Polizei bearbeitet wurden. Messerangriffe bedeuten hier Angriffe mit einem Messer auf Personen. Mannheim hat seit 2020 verschiedene Maßnahmen gegen Messerangriffe ergriffen. Die Messerverbotszone soll solche Taten im öffentlichen Raum verhindern. Messerangriffe sind gefährlich, weil sie schwere Verletzungen oder Todesfälle verursachen können. Die Polizei und Stadt versuchen, die Sicherheit zu erhöhen und Messerangriffe zu verringern.
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