Herschelbad
Beschreibung
Das Herschelbad in Mannheim wurde im November 1920 eröffnet. Der jüdische Kaufmann und Stadtrat Bernhard Herschel hatte der Stadt per Testament eine halbe Million Goldmark für eine „Bade- und Schwimmanstalt“ vermacht. Der Architekt war Richard Perrey, der Leiter des städtischen Hochbauamts. Mit 4.530 Quadratmetern überbauter Fläche ist es eines der größten Hallenbäder Deutschlands und gilt als eines der Hauptwerke des Jugendstils in Mannheim.
Es hat drei Schwimmhallen, die früher Männer-, Frauen- und Volksbad waren. Halle I dient heute dem öffentlichen Badebetrieb, Halle II mit dem schlüssellochförmigen Becken und den Arkaden den Schwimmkursen und Saunagästen, Halle III vor allem dem Vereins- und Schulschwimmen. In den ehemaligen Männer- und Frauenhallen hat jeder Gast eine verschließbare Einzelkabine statt eines Schranks.
In der NS-Zeit wurde das Bad „judenfrei“ erklärt und umbenannt, seit 1950 heißt es wieder Herschelbad. Ein Förderverein setzt sich für eine umfassende Sanierung ein. Ob und wann das Bad schließt, nennt der Artikel nicht, die Stadt Mannheim gibt den aktuellen Stand.
In der Nähe
Für diesen Ort sind aktuell keine Veranstaltungen in der Nähe hinterlegt.
Anfahrt & Karte
Öffnungszeiten & Zugang
- Öffentliches städtisches Bad mit saisonal wechselnden Zeiten
- mittelfristig ist eine Schließung/Umnutzung geplant
- aktuellen Stand bei der Stadt Mannheim erfragen.
Quelle: Wikipedia – Herschelbad