Bild: ANKAWÜ · CC BY-SA 3.0
Obertor
Beschreibung
Der Kern des Obertors reicht bis in die Zeit um 1250 zurück. Das spätmittelalterliche Tor mit seinem spitzbogigen Durchgang erhielt 1534 einen Vorbau zur Torverstärkung, nachdem 1525 aufständische Bermatinger Bauern die Stadt bedroht hatten.
Nach dem großen Stadtbrand von 1842 wurde die Obertorstraße begradigt und tiefergelegt. In der Folge entstanden die bis heute erhaltenen geschlossenen Häuserfronten mit steilen Haustreppen und kunstvollen Geländern. Der zuvor an höchster Stelle der Oberstadt stehende Blaserturm wurde nach dem Brand abgerissen.
An der Straße erinnert der "Scheublinstisch", ein steinerner Tisch mit Inschrift, an eine mittelalterliche Markdorfer Bruderschaft. Auf dem nahen "Kanonenbühl" wurde früher mit Kanonenschüssen der Konstanzer Fürstbischof begrüßt.
Heute steht das gesamte Ensemble der Obertorstraße vom Marktplatz bis zum Tor unter Denkmalschutz.
In der Nähe
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Anfahrt & Karte
Öffnungszeiten & Zugang
- Von außen ganztägig frei zugänglich
Quelle: Stadt Markdorf – Historischer Stadtrundgang, Obertor