Autonome Shuttles im Neubaugebiet Am 7. Oktober konnten Bürgerinnen und Bürger in Mötzingen zwei autonome Shuttles im Neubaugebiet Röte II ausprobieren. Die Fahrzeuge fuhren ohne Fahrer und nahmen Interessierte mit auf Probefahrten. Die Shuttles fuhren mit maximal 20 Stundenkilometern und reagierten selbstständig auf Fußgänger und Hindernisse.
Wie funktionieren die Shuttles? Die Shuttles heißen „BumbleB“ und stammen vom Unternehmen Bertrandt. Sie nutzen Kameras, Radar und Lidar, um die Umgebung zu erfassen. Das System lenkt, beschleunigt und bremst die Fahrzeuge. Es erkennt Hindernisse und kann Situationen einschätzen, zum Beispiel wenn ein Ball auf die Straße rollt und ein Kind folgen könnte. Sicherheitsingenieur Alexander Merkel betont, dass die Technik mindestens so sicher sein muss wie ein menschlicher Fahrer.
Mötzingen plant mögliche Nutzung Bürgermeister Benjamin Finis sieht in dem Projekt Chancen für Mötzingen. Ein autonomer Bürgerbus könnte feste Strecken im Ort bedienen, etwa zum Arzt, Einkaufen oder zu Veranstaltungen. Das Angebot könnte besonders älteren Menschen oder Personen ohne Auto neue Mobilität bieten. Derzeit brauchen die Shuttles noch einen Sicherheitsfahrer. Bertrandt will die Technik bis 2029 so weit entwickeln, dass ein Betrieb ohne Fahrer möglich ist. Mötzingen hat Interesse an einem Pilotprojekt signalisiert, um zu prüfen, ob ein solcher Shuttle im Alltag nützlich sein kann.
Das Projekt in Mötzingen ist Teil einer Entwicklung von Fahrzeugen, die ohne Fahrer fahren können. Diese Technik nutzt verschiedene Sensoren, um Hindernisse und Situationen zu erkennen. Autonomes Fahren soll in Zukunft mehr Sicherheit und Komfort bieten. Kommunen prüfen, wie solche Fahrzeuge den Nahverkehr ergänzen können. Die Technik muss noch viele Tests bestehen, bevor sie im Alltag eingesetzt wird.
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