SymbolbildBild: Spielwiese098 · CC BY-SA 3.0
Mötzingen und Netze BW verlängern ihre Zusammenarbeit für die Stromversorgung. Bürgermeister Benjamin Finis und Petra Schweizer von Netze BW unterschreiben den neuen Vertrag. Er beginnt am 1. Januar 2029 und gilt für 20 Jahre.
Die Gemeinde gibt die Stromkonzession erneut an Netze BW, eine Tochter der EnBW. Die Partnerschaft soll die Energieversorgung sicher und zukunftsfähig machen. Netze BW will das Stromnetz an die wachsenden Anforderungen anpassen. Dazu gehören erneuerbare Energien und Elektromobilität.
Ende September 2026 sind 466 Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer Energie an das Mötzinger Stromnetz angeschlossen. Diese Anlagen erzeugen fast 40 Prozent des Stromverbrauchs in der Gemeinde. Außerdem gibt es 117 Ladepunkte für Elektroautos.
Netze BW investiert in das Stromnetz. Im Neubaugebiet Röte II und III verlegt das Unternehmen Kabel. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis März 2027. Im Jahr 2027 plant Netze BW, alte Freileitungen in der Öschelbronner Straße und Teckstraße abzubauen. Dort wird das Stromnetz modernisiert und verkabelt.
Mit dem neuen Vertrag sichern Gemeinde und Netze BW die Energieversorgung für Mötzingen. Die Vereinbarung regelt auch die Nutzung öffentlicher Wege für Stromleitungen. Die Gemeinde erhält dafür eine Abgabe von Netze BW.
Konzessionsverträge erlauben Firmen, Stromleitungen auf öffentlichen Wegen zu bauen und zu betreiben. Die Gemeinde entscheidet, welcher Anbieter die Konzession bekommt. Die Netze BW ist ein großes Unternehmen in Baden-Württemberg. Es betreibt Strom-, Gas- und Wasserleitungen und versorgt viele Menschen. Die Firma sorgt dafür, dass Strom zuverlässig ankommt und modernisiert dafür das Netz regelmäßig.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.