SymbolbildBild: Hammerwerfer 1 · CC0
Das Filmmuseum in München lädt zu zwei Filmvorführungen im Rahmen des Projekts „Sensing Sites – Dekoloniale Gedächtnissuche“ ein. Die Filme laufen am 29. Oktober und am 19. November jeweils um 19 Uhr im Filmmuseum am St.-Jakobs-Platz 1.
Am 29. Oktober zeigt das Museum den Dokumentarfilm „Fasia – von trutzigen Frauen und einer Troubadora“. Die Regisseurin Re Karen und der Produzent Gernot Steinweg sind an diesem Abend zu Gast. Nach dem Film diskutiert Modupe Laja, die Kuratorin des Projekts „Sensing Sites“, mit Jasim Eding. Jasim Eding ist feministische Aktivistin in der Schwarzen Bewegung und Mitbegründerin von ADEFRA e.V. – Schwarze Frauen in Deutschland.
Am 19. November läuft der kolumbianische Spielfilm „El abrazo de la serpiente (Der Schamane und die Schlange)“ von Ciro Guerra. Anschließend sprechen die Kuratorin Sarah Bergh und Biancka Arruda Miranda. Biancka Arruda Miranda ist Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin und Gründerin der Mubuka Initiative.
Der Eintritt kostet 5 Euro. Mitglieder im Förderverein MFZ zahlen 3 Euro. Tickets sind im Voraus online oder an der Abendkasse erhältlich. Die Kasse öffnet eine Stunde vor Beginn. Es gibt keine Reservierungen. Das Kino ist rollstuhlgerecht und hat eine Höranlage für Menschen mit Hörproblemen.
Das Projekt „Sensing Sites“ will Geschichten und Erfahrungen zeigen, die oft nicht im Mittelpunkt stehen. Es geht darum, wie Menschen mit der Geschichte von Kolonialismus umgehen. Filme und Gespräche helfen dabei, diese Themen sichtbar zu machen. Dekoloniale Erinnerung bedeutet, dass Menschen alte Geschichten neu betrachten und andere Perspektiven einbeziehen. Das ist wichtig, um die Vergangenheit besser zu verstehen und gerechter zu gestalten.
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