Das Filmmuseum in München zeigt am Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr den Stummfilm „Faust – eine deutsche Volkssage“. Der Film von Friedrich Wilhelm Murnau feiert 100 Jahre Premiere. Die Vorstellung findet am St.-Jakobs-Platz 1 statt.
Der Film verbindet Romantik und Expressionismus. Er ist von alten Volkssagen und der Malerei Rembrandts inspiriert. Die Landschaften wirken geheimnisvoll und die visuellen Effekte sind sehr eindrucksvoll. Zum Abschluss der Dreharbeiten schenkten die Mitwirkenden Murnau ein visuelles Tagebuch. Es enthält Fotos und Originalzeichnungen zur Entstehung des Films. Das Buch ist in eine große Bibel eingebunden. Diese Bibel zeigt Faust, wie er vor seinem Pakt mit Mephisto eine Seite verbrennt.
Bei der Vorstellung stellt Stefan Drößler das Buch vor. Er hält einen Vortrag über die Produktion von „Faust“. Der Eintritt kostet 7 Euro. Mitglieder im Förderverein MFZ zahlen 5 Euro. Karten gibt es online oder an der Abendkasse. Die Abendkasse öffnet 60 Minuten vor Beginn. Reservierungen sind nicht möglich. Das Kino ist rollstuhlgerecht und hat eine Induktionsschleife für Hörgeschädigte.
Der Film „Faust“ gilt als ein wichtiger Stummfilmklassiker. Er zeigt, wie Filme vor hundert Jahren entstanden sind. Das visuelle Tagebuch gibt seltene Einblicke in die Arbeit von Filmkünstlern damals. Filmvorführungen wie diese helfen, alte Filme zu bewahren und erlebbar zu machen. Stummfilme werden oft mit Musik begleitet. Das Filmmuseum bietet einen Ort, wo Menschen Filmgeschichte entdecken können.
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