Bild: Andrew Bossi · CC BY-SA 2.5
Die Goethestraße in München verändert sich. Seit Oktober gilt zwischen Bayer- und Landwehrstraße Tempo 20. Die Stadt will so den Rad- und Fußverkehr sicherer machen. Neue Fahrradabstellplätze und Flächen für Leihräder gibt es jetzt. Markierungen für E-Tretroller, Lastenräder und Carsharing ordnen den Straßenraum. Das soll Stolperfallen und Hindernisse auf den Gehwegen verringern.
Liefer- und Haltezonen erlauben das Be- und Entladen sowie Ein- und Aussteigen. Dort können bald auch Schanigärten entstehen. Hoteleinfahrten sind verbreitert. Gäste kommen so sicherer an. Mehrere Pflanztröge mit Großsträuchern bringen mehr Grün und Schatten in die Straße. Das erhöht die Aufenthaltsqualität.
Die Arbeiten zwischen Bayer- und Schwanthalerstraße dauern wegen privater Baustellen bis zum Frühjahr. Die Goethestraße bleibt dort eine Einbahnstraße. Im Frühjahr wird die Radverkehrsführung neu geordnet. Ein neuer Radweg auf der Fahrbahn wird markiert. Bisherige Radwege werden zu Gehwegen umgewandelt. Fußgängerinnen und Fußgänger bekommen so mehr Platz. Radfahrende nutzen eine eigene Spur. Bodenmarkierungen zeigen die neue Wegeführung an.
Im nächsten Jahr können Schanigärten aufgebaut und Straßenfeste gefeiert werden. Gewerbebetriebe und Spielhallen werden öfter kontrolliert. Der Kommunale Außendienst patrouilliert häufiger. Die Polizei ist weiter mit hoher Präsenz vor Ort. Die Stadt stellt rund 92.000 Euro für die Aufwertung der Goethestraße bereit. Die Regierung von Oberbayern fördert das Projekt mit etwa 46.000 Euro.
Die Taskforce Bahnhofsviertel arbeitet an dem Pilotversuch. Sie besteht aus städtischen Ämtern, Polizei, der Deutschen Bahn und vielen Akteurinnen und Akteuren aus dem Viertel. Bürgermeisterin Mona Fuchs sagt, die Aufenthaltsqualität soll steigen. Die Goethestraße soll ein lebendiger und sicherer Ort werden. Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller freut sich über die erste Umsetzung. Sie dankt allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Baureferentin Dr. Ing. Jeanne-Marie Ehbauer kündigt bis zu 120 neue Fahrradabstellplätze an. Sie sagt, neue Markierungen schaffen Ordnung. Stadtdirektorin Sabine Effner nennt das Bahnhofsviertel einen Ort im Wandel. Sie freut sich auf die endgültige Umsetzung im kommenden Sommer. Ein detaillierter Plan ist bei der Pressestelle des Kreisverwaltungsreferats erhältlich.
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