SymbolbildBild: Derzno · CC BY 3.0
Grundschulkinder der Klasse 2dg der Aubinger Allee erkunden am Freitag, 23. Oktober, den Lochhauser Fischbach in München. Die Exkursion beginnt um 8 Uhr am Haupteingang der Schule und endet um 12 Uhr dort wieder.
Die Kinder besuchen zuerst einen trägen, begradigten Bachabschnitt. Dort hat der Bach kaum noch Leben, weil der Boden schlammig ist. Danach geht es zum Oberlauf, der nicht begradigt ist. Dort leben Bachforellen und andere Tiere, die kühles Wasser und eine kiesige Sohle brauchen. Die Bachforelle ist in Bayern selten geworden und steht auf einer Vorwarnliste.
Im Hitzesommer 2026 gab es in München 41 Tage mit mindestens 30 Grad. Viele Gewässer wurden wärmer oder trockneten aus. Der Oberlauf des Lochhauser Fischbachs blieb kühl. Das Wasser kommt aus dem Aubinger Moos. Dort sorgt kaltes Moorwasser und Schatten durch Bäume für niedrige Temperaturen. Deshalb überlebten die Bachforellen die Hitze ohne Trockenfallen.
Die Exkursion findet im Aubinger Moos bei Lochhausen statt. Das BayernNetz-Natur-Projekt unterstützt die Veranstaltung. Die Stadt München trägt das Projekt und das Klima- und Umweltschutz-Referat betreut es fachlich. Matthias Schwahn und Siegfried Pschibul-Markgraf organisieren die Führung für die Kinder.
Das BayernNetz-Natur-Projekt fördert seit 2001 wichtige Naturräume in München. Es will die Natur schützen und Menschen für Umweltfragen sensibilisieren. Grundschulklassen lernen bei solchen Exkursionen die Natur direkt kennen. Das hilft Kindern, die Umwelt besser zu verstehen und zu schützen. Ein Bach wie der Lochhauser Fischbach kann durch Begradigung und Hitze Schaden nehmen. Naturschutz versucht, solche Lebensräume zu erhalten und zu verbessern.
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