Bild: Bbb · CC BY-SA 1.0
Das Jüdische Museum München am St.-Jakobs-Platz 16 lädt am Mittwoch, 4. November, um 19 Uhr zur Lesung „Die Schönheit des Judentums“ ein. Ahmad Milad Karimi spricht über die Verbindung von Judentum und Islam. Die Lesung findet im Rahmen der Ausstellung „Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen“ statt.
Ahmad Milad Karimi sieht eine tiefe Verbindung zwischen Judentum und Islam. Er erzählt von gemeinsamen Geschichten und Propheten, die beide Glaubenswege verbinden. Für ihn kann diese Verbindung helfen, Konflikte zu lösen. Er beschreibt die jüdische Spiritualität als schön und als Zeichen für möglichen Frieden.
Ahmad Milad Karimi wurde 1979 in Kabul geboren. Er floh mit 13 Jahren aus Afghanistan. Er studierte Philosophie und Islamwissenschaft und arbeitet heute als Professor an der Universität Münster. Die Lesung moderiert Sapir von Abel. Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich.
Weitere Informationen und Anmeldung sind auf der Webseite des Museums möglich: www.juedisches-museum-muenchen.de/kalender/details/die-schoenheit-des-judentums-499/3545.
Das Jüdische Museum München zeigt Ausstellungen zur Geschichte und Kultur des Judentums. Es organisiert regelmäßig Veranstaltungen, die verschiedene Themen rund um jüdisches Leben und Religion behandeln. Lesungen wie diese bieten eine Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und den Austausch zwischen Menschen verschiedener Glaubensrichtungen zu fördern.