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Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) in München verbessert seine Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung. Die Maßnahmen starten ab 2026 und gelten in der ganzen Stadt. Die Stadt will damit zeigen, dass alle Bürgerinnen und Bürger gleich behandelt werden.
Das KVR folgt einem Beschluss des Stadtrats aus dem Jahr 2023. Die Stadt will, dass Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen alle Angebote gut nutzen können. Die Maßnahmen entstehen schrittweise. Das KVR achtet auf das vorhandene Personal und das Budget. Eine zentrale Ansprechperson für Inklusion sorgt für den Überblick und den Austausch zwischen den Abteilungen.
Das KVR bietet mehr Dienstleistungsbeschreibungen auf der Webseite in Leichter Sprache an. Zum Beispiel die Verlustmeldung beim Fundbüro wird leichter verständlich. Auch gedruckte Flyer zum Bevölkerungsschutz und Infos für Haushalte nach Bränden erscheinen in Leichter Sprache.
Online werden Fotos mit Alternativtexten versehen. Videos bekommen Untertitel. So können blinde und gehörlose Menschen die Inhalte besser nutzen. Die Branddirektion organisiert barrierefreie Veranstaltungen zum Bevölkerungsschutz. Dazu gehören Brandschutzerziehung für Kinder mit Behinderung und Führungen für gehörlose Menschen in der Feuerwehrausstellung.
Für gehörlose Mitarbeitende hat die Branddirektion Erste-Hilfe-Kurse angepasst. Bürgermeisterin Mona Fuchs betont, dass München eine offene Stadt ist. Sie sagt, alle Menschen sollen ohne Hindernisse am Leben teilhaben. KVR-Chefin Dr. Hanna Sammüller freut sich, dass die Angebote trotz knappen Budgets barrierefrei werden.
Die Stadt München will ihre Verwaltung besser für Menschen mit Behinderung machen. Das KVR ist dafür zuständig. Es plant und führt die Verbesserungen durch. Barrierefreiheit bedeutet, dass alle Menschen Angebote und Informationen gut nutzen können. Leichte Sprache hilft Menschen mit Lernschwierigkeiten. Alternativtexte und Untertitel machen digitale Inhalte zugänglich. Inklusion heißt, dass niemand ausgeschlossen wird und alle mitmachen können.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.