SymbolbildBild: Rufus46 · CC BY-SA 3.0
Die Luisenschule in München feiert 125 Jahre berufliche Bildung. Die Schule steht an der Luisenstraße. Sie begann 1901 als Städtische Gewerbeschule. Heute ist sie ein überregionales Zentrum für Bautechnik und Bauhandwerk. Die Schüler lernen hier Gold- und Silberschmiedekunst und moderne Bautechnik.
Die Schule startete mit Stadtschulrat Georg Kerschensteiner. Er verband praktisches Lernen mit Theorie. Das prägt die berufliche Bildung bis heute. Nach 1901 entstanden weitere Berufsschulen für Bauhandwerker, Steinmetze, Stuckateure und Holzbildhauer. 1910 kam die Meisterschule für Bauhandwerker hinzu. 1919 folgte die Schule für Gold- und Silberschmiede. Nach dem Zweiten Weltkrieg halfen Schüler beim Wiederaufbau. Sie sammelten 300.000 Ziegelsteine aus den Trümmern. Oberbürgermeister Thomas Wimmer unterstützte den Ausbau. Er legte 1952 den Grundstein für einen Erweiterungsbau. 1963 kamen Fachschulen für Bautechnik und Steintechnik dazu. Seit 2013 trägt das Schulzentrum den Namen von Thomas Wimmer.
Die Schule wurde umfassend saniert und erweitert. Die Stadt investierte 190 Millionen Euro. Das Schulzentrum ist denkmalgeschützt. Die Sanierung war wegen Denkmalschutz und Lage schwierig. Die Schule bietet jetzt 36 Werkstätten, Hallen und Labore. Es gibt 38 Klassenräume und 10 Fachunterrichtsräume. Rund 2.500 Schüler lernen heute am Standort. Der Stadtschulrat Florian Kraus sagt, die Schule hilft gegen Fachkräftemangel. Sie pflegt Traditionen und fördert Integration. Schulleiter Jürgen Schultheiß nennt die Luisenstraße einen der schönsten Standorte für berufliche Bildung in München.
Die Luisenschule ist ein wichtiger Ort für handwerkliche und technische Ausbildungen. Berufliche Bildung verbindet praktisches Arbeiten mit theoretischem Wissen. Sie bereitet junge Menschen auf Berufe im Bau- und Kunsthandwerk vor. Solche Schulen sind wichtig, damit Fachkräfte für das Baugewerbe ausgebildet werden. Die Sanierung zeigt, wie die Stadt Bildung und Tradition erhält und modernisiert.
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