SymbolbildBild: Schlaier · CC BY-SA 3.0
Das Mobilitätsreferat München lädt zum Radl-Talk am Dienstag, 10. November, um 18 Uhr ein. Die Veranstaltung findet in der Stadtbibliothek im Motorama, Rosenheimer Straße 30-32, statt. Alle Interessierten können ohne Anmeldung teilnehmen.
Untersuchungen zeigen, dass das Fahrrad in verschiedenen sozialen Gruppen unterschiedlich oft genutzt wird. Einige Gruppen fahren heute weniger Fahrrad als früher. Das Forschungsprojekt „Radklusion – Soziale Teilhabe durch Radverkehr“ hat das untersucht. Beim Radl-Talk sprechen Expertinnen und Experten über Gründe und Lösungen für diese Entwicklung in München.
Britta Coy vom Verein für Fraueninteressen stellt das Projekt „JUNO“ vor. Das Projekt bietet unter anderem kostenlose Radfahrkurse für geflüchtete Frauen an. Kerstin Langer vom Mobilitätsreferat berichtet über Aktivitäten der Stadt, um das Fahrradfahren für alle zu fördern. PD Dr. Monika Popp von der Ludwig-Maximilians-Universität erklärt, warum manche Menschen nicht Rad fahren.
David Roth von der experience consulting GmbH moderiert die Gesprächsrunde. Nach dem Talk können die Besucherinnen und Besucher Fragen stellen und eigene Ideen einbringen. Der Veranstaltungsort ist im Erdgeschoss und barrierefrei. Eine behindertengerechte Toilette ist vorhanden.
Das Mobilitätsreferat organisiert diese Dialogreihe, um verschiedene Themen rund ums Radfahren zu besprechen. So kann die Stadt besser verstehen, wie sie das Fahrradfahren für alle Menschen erleichtern kann. Radfahren bedeutet nicht nur Bewegung, sondern auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Barrierefreie Orte machen Veranstaltungen für alle Menschen zugänglich, auch für Menschen mit Behinderungen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.