SymbolbildBild: Asmodea Oaktree · CC BY 4.0
München hat die 1000. barrierefreie Bushaltestelle umgebaut. Die Haltestelle Hofbrunnstraße wurde dafür neu gestaltet. Die Feier fand am 29. Oktober 2026 mit mehreren Verantwortlichen der Stadt und der MVG statt.
Die Haltekante an der Hofbrunnstraße ist 23 Meter lang und 18 Zentimeter hoch. Der Bordstein ist speziell geformt, damit Busse nah und gerade an die Haltekante fahren können. Das macht den Ein- und Ausstieg leichter. Menschen mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen oder Koffern profitieren besonders. Blinde und sehbehinderte Menschen erhalten durch Bodenplatten und akustische Signale mehr Orientierung.
Die Ampeln an der Kreuzung neben der Haltestelle sind jetzt barrierefrei. Die Gehwege sind frei und sicherer. Die Wartefläche ist bis zu vier Meter breit. Der Radweg verläuft hinter der Wartefläche, damit sich Fahrgäste und Radfahrer seltener in die Quere kommen. Eine neue verglaste Wartehalle schützt vor Regen und bietet Beleuchtung.
Die Busse fahren direkt an die Haltekante heran und müssen nicht mehr in den Verkehr einfädeln. Das spart Zeit und erhöht die Sicherheit. Die Umgebung wurde mit einem Grünstreifen und drei neuen Bäumen verschönert. Das Programm zum barrierefreien Umbau der Bushaltestellen geht weiter. Bis Ende 2026 folgen die Haltestellen Ehrengutstraße, Kunreuthstraße und Osterwaldstraße. Im Jahr 2027 sind weitere Haltestellen in verschiedenen Stadtteilen geplant.
Die Stadt München arbeitet seit mehreren Jahren daran, den öffentlichen Nahverkehr für alle Menschen zugänglich zu machen. Barrierefreie Haltestellen sind wichtig für Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen und Familien mit Kindern. Sie helfen, selbstständig und sicher Bus zu fahren. Das Programm umfasst viele Haltestellen und verbessert schrittweise den Komfort und die Sicherheit beim Ein- und Ausstieg.
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