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Die Stadt München baut das M-WLAN im Freien bis zum 31. Dezember 2026 ab. Die Outdoor-Standorte verschwinden schrittweise. Das WLAN in öffentlichen Gebäuden, Schulen und anderen städtischen Einrichtungen bleibt erhalten. Dort können Bürgerinnen, Besucher und Beschäftigte das WLAN weiter nutzen.
Die Stadtwerke München kündigen den Vertrag für die Outdoor-Standorte zum Jahresende. Die Stadt reagiert auf veränderte Nutzungsgewohnheiten. Viele Menschen haben inzwischen Mobilfunkverträge mit großem oder unbegrenztem Datenvolumen. Auch Touristen nutzen oft eSIMs für den Internetzugang. Zudem gibt es Doppelversorgungen durch das BayernWLAN. Die Zahl der Logins im M-WLAN ist deutlich gesunken. 2024 gab es 55 Millionen Logins, 2025 nur noch 31 Millionen. Aktuell sind es rund 18,5 Millionen Logins.
Der Abbau der Infrastruktur hat bereits begonnen. 37 Standorte sind entfernt. Dabei handelt es sich vor allem um Tramhaltestellen, Touristen-Orientierungsstelen und Notunterkünfte. Die IT-Referentin und Chief Digital Officer Dr. Laura Dornheim erklärt, dass die Stadt so öffentliche Mittel gezielter einsetzt. Das WLAN in Gebäuden bleibt ein wichtiger Teil der modernen Infrastruktur.
Das M-WLAN startete im April 2013 am Marienplatz. Danach wuchs das Netz schnell im Stadtgebiet. Zum Höhepunkt gab es etwa 800 Standorte mit rund 19.100 Access Points. Das WLAN versorgte etwa 150 öffentliche Plätze und über 650 Gebäude, Schulen und Einrichtungen. Kooperationen mit Kliniken, der MÜNCHENSTIFT und der Olympiapark GmbH ergänzten das Angebot.