SymbolbildBild: User:Mattes · CC BY 2.0 de
München setzt den Ausbau von Schulen und Kitas weiter fort. Der Stadtrat hat die Finanzierung für die Bauprogramme bestätigt. Die Gesamtsumme beträgt rund 7,7 Milliarden Euro für Schulen. Für den Kitabau stehen 288 Millionen Euro bereit. Die Entscheidung fiel in einer Sitzung der Bildungs- und Bauausschüsse am 28. Oktober 2026.
Der Stadtrat hat sechs neue Schulbauprojekte mit 88,5 Millionen Euro beschlossen. Dazu gehören Küchen- und Mensa-Pavillons an fünf Grundschulen und ein Pavillon für den Schulcampus Peslmüllerstraße. Die Bildungsbauoffensive will moderne Schulen und Kitas schaffen. Sie soll für Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe sorgen. Bisher entstanden 59.000 Schulplätze, 195 Sporthallen, 13 Schwimmhallen und 176 Kita-Gruppen.
Zum Schuljahr 2026/27 wurden 22 Bauprojekte fertiggestellt. Insgesamt sind 65 Schulbauprojekte in Betrieb. 17 weitere sind im Bau, 12 haben eine Genehmigung, 16 sind in Planung. Beim Kitabau sind 85 Projekte abgeschlossen, neun im Bau oder Planung, drei in der Vorplanung. Die Stadt braucht mehr Plätze wegen ganztägiger Betreuung, neuem Wohnraum und Bevölkerungswachstum. Die Stadt hat 84 Projekte für die Planung freigegeben.
Die Stadt hat finanzielle Probleme und steigende Baukosten. Seit 2020 mussten Projekte verschoben oder verkleinert werden. Die Stadt prüft laufend Einsparungen. Das spart bereits 180 Millionen Euro bei Schulbauprojekten ein. Verdichtetes Bauen, Mehrfachnutzung und energieeffiziente Gebäude senken Kosten langfristig. Die Stadt betreut 2.000 Schul- und Kitagebäude. Viele Gebäude sind alt und brauchen Reparaturen. 2025 und 2026 starteten Maßnahmen für Ganztagsbetreuung, Fachräume, Küchen und Barrierefreiheit.
Bürgermeisterin Verena Dietl betont, dass trotz knapper Mittel nicht an Schulen und Kitas gespart wird. Stadtschulrat Florian Kraus sagt, dass moderne Lernorte und wirtschaftliches Bauen wichtig sind. Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer erklärt, dass der Bildungsbau kostensparend und nachhaltig geplant wird. Die Stadt nutzt Fördermittel und setzt auf klima- und ressourcenschonendes Bauen.
Die Bildungsbauoffensive ist ein großer Plan der Stadt München. Sie will viele neue Schul- und Kitaplätze schaffen. Dazu gehören Neubauten und Sanierungen alter Gebäude. Die Stadt plant und baut selbst oder mit Partnern. Die Bildungsinfrastruktur umfasst Schulen, Kitas, Sporthallen und Schwimmbäder. Das Ziel ist, gute Lernbedingungen für alle Kinder zu schaffen. Die Stadt muss dabei Geld sparen und umweltfreundlich bauen. So will sie die Bildung langfristig sichern.
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