SymbolbildBild: Mummelgrummel · CC0
München erinnert an den Künstler Moritz Heymann. Die Gedenkveranstaltung findet am Freitag, 23. Oktober, um 15.30 Uhr in der Akademie der Bildenden Künste München, Akademiestraße 4, statt.
Bürgermeisterin Mona Fuchs spricht bei der Veranstaltung. Weitere Redner sind Professorin Karen Pontoppidan, Professor Dr. C. Bernd Sucher, Klaus Bäumler und Beo Tomek. Die Gedenkveranstaltung läuft in englischer Sprache.
Moritz Heymann war ein wichtiger Künstler des Münchner Impressionismus. Er wurde am 2. Juli 1870 in Breslau geboren. Heymann studierte bei Albrecht Bräuer, an der Akademie der Künste in Berlin und an der Akademie der Bildenden Künste München.
Er stellte oft im Münchner Glaspalast aus und war Mitglied der Luitpold-Gruppe. 1902 gründete Heymann eine Kunstschule in der Türkenstraße 52. Über 5.000 Studierende lernten dort in drei Jahrzehnten.
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Heymann wegen seiner jüdischen Herkunft verfolgt. Er führte seine Kunstschule bis 1936 weiter. Danach musste er sie schließen. Heymann starb am 29. Januar 1937.
Am 23. Oktober wird um 17 Uhr ein Erinnerungszeichen am ehemaligen Standort seiner Kunstschule in der Türkenstraße 52 angebracht. Das Zeichen soll an sein Leben und Werk erinnern.
Die Stadt München organisiert die Gedenkveranstaltung und das Erinnerungszeichen. Die Veranstaltung ehrt die Erinnerung an Moritz Heymann und seine Verfolgung.
Gedenkveranstaltungen erinnern oft an Menschen, die unter dem Nationalsozialismus litten. Erinnerungszeichen sind sichtbare Zeichen an Orten, die mit diesen Menschen verbunden sind. Sie helfen, Geschichte lebendig zu halten und an Opfer zu erinnern.
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