SymbolbildBild: Rufus46 · CC BY-SA 3.0
Baustellen in München sollen schneller fertig werden. Die Stadt prüft verbindliche Bauzeiten und Anreize für zügige Arbeiten. Auch Nacht-, Wochenend- und Ferienarbeit sollen besser genutzt werden.
Die Stadtwerke München (SWM) und das Baureferat kontrollieren schon jetzt die Bauzeiten. Sie informieren Anwohner und versuchen, die Arbeiten zu beschleunigen. In mehr als 90 Prozent der Fälle halten die Baufirmen die Termine ein. Bauzeitüberschreitungen werden dokumentiert und Maßnahmen ergriffen.
Ein Bonus-Malus-System, also Belohnungen oder Strafen für Bauzeiten, ist rechtlich schwierig. Verzögerungen entstehen oft durch Faktoren, die die Baufirmen nicht kontrollieren können. Vertragsstrafen sind nur erlaubt, wenn die Firma die Verzögerung selbst verursacht. Dies ist bei Bauarbeiten in der Stadt schwer nachzuweisen.
Nacht- und Wochenendarbeit ist bei wichtigen Straßenbaustellen schon üblich. So können Arbeiten in verkehrsärmeren Zeiten erledigt werden. Die Stadt prüft immer, ob solche Arbeiten technisch möglich und sinnvoll sind. Dabei gilt es, den Lärmschutz für Anwohner zu beachten.
Maschinenlärm ist nachts nur mit Genehmigung erlaubt. Die Stadt muss die Nachbarschaft vor zu viel Lärm schützen. Deshalb werden lärmmindernde Maschinen eingesetzt und Lärmgrenzwerte eingehalten. Anwohner werden vorab informiert.
Die Stadt verweist auf eine frühere Sitzung zu dem Thema. Die Maßnahmen sollen helfen, Baustellen schneller und besser zu machen.
Die Stadt München plant und überwacht Straßenbaustellen. Dabei gibt es Regeln für Bauzeiten und Lärm. Baustellen können den Verkehr und Anwohner stören. Deshalb versucht die Stadt, die Bauzeit kurz zu halten und Lärm zu begrenzen.
Ein Bonus-Malus-System bedeutet, dass Firmen Geld bekommen oder zahlen, wenn sie schneller oder langsamer sind. Solche Systeme sind oft schwer umzusetzen, weil Verzögerungen viele Gründe haben können. Nachtarbeit kann helfen, Baustellen schneller fertig zu machen. Sie ist aber wegen Lärm und Arbeitsschutz reglementiert. Die Stadt muss einen Ausgleich zwischen Fortschritt und Schutz der Anwohner finden.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.