SymbolbildBild: AuHaidhausen · CC BY 4.0
München lehnt die Überlassung von Stadtratsketten an Ehrenbürger ab. Die Antwort kam am 27. Oktober 2026 vom Oberbürgermeister Dominik Krause. Der Antrag stammte vom Stadtrat Michael Dzeba. Die Ketten sind nur für gewählte Amtsinhaber bestimmt. Ehrenbürger sind keine gewählten Amtsinhaber. Deshalb dürfen sie die Ketten nicht tragen.
Die Stadtratsketten sind Zeichen für Dienst und Repräsentation. Sie gehören zu den Amtszeichen der gewählten Stadträte. Eine Umarbeitung der Ketten würde sie unbrauchbar machen. Außerdem gibt es nicht genug Reserveketten für den Vorschlag. Die Ketten werden wegen ihres hohen Wertes sicher im Tresor aufbewahrt. Eine kurzfristige Ausleihe für Feste ist nicht möglich.
Der Oberbürgermeister erklärt, dass der Stadtrat nicht zuständig ist für solche protokollarischen Fragen. Die Angelegenheit gehört zur Verwaltung des Oberbürgermeisters. Die Umarbeitung der Ketten würde hohe Kosten verursachen. Deshalb kann der Vorschlag nicht umgesetzt werden. Die Angelegenheit ist damit abgeschlossen.
Stadtratsketten sind besondere Zeichen für die Mitglieder des Stadtrats. Sie zeigen die offizielle Stellung der Amtsinhaber bei öffentlichen Anlässen. Ehrenbürger sind Menschen, die die Stadt München besonders geehrt hat. Sie haben aber keine Amtsfunktion im Stadtrat. Deshalb dürfen sie die Stadtratsketten nicht tragen. Solche Regeln schützen die Bedeutung der Amtszeichen und verhindern Verwechslungen bei offiziellen Veranstaltungen.
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