Bild: Adrian Roßner · CC BY-SA 3.0
München sichert das JADE-Programm bis zum Jahr 2030. Rund 4.500 Mittel- und Förderschüler in München profitieren jedes Jahr von JADE. Das Programm begleitet die Jugendlichen beim Übergang von der Schule in Ausbildung oder Beruf. Der Stadtrat hat heute beschlossen, das Programm im bisherigen Umfang fortzuführen. Dafür stellt die Stadt insgesamt 3,07 Millionen Euro bereit.
JADE hilft den Schülern dabei, ihre Stärken zu erkennen und berufliche Ziele zu entwickeln. Sozialpädagogische Fachkräfte begleiten die Jugendlichen in der 8. und 9. Jahrgangsstufe. Sie bieten Einzel- und Kleingruppengespräche an. Die Fachkräfte trainieren Bewerbungen und unterstützen bei der Suche nach Praktika und Ausbildungsplätzen. Das Programm ergänzt die Berufsorientierung der Schulen und die Beratung der Arbeitsagentur.
Seit 2007 gehört JADE zur Münchner Berufsorientierung. Das Programm richtet sich vor allem an Jugendliche, die mehr Hilfe beim Übergang in den Beruf brauchen. Etwa 30 Prozent der Mittelschulabsolventen beginnen eine duale Ausbildung. Weitere neun Prozent wechseln auf Berufsfachschulen. 27 Prozent besuchen eine weiterführende Schule für einen mittleren Abschluss. JADE hilft so, Jugendarbeitslosigkeit zu verringern. Die Stadt, die Arbeitsagentur, das Jobcenter und das Schulamt arbeiten zusammen. Die Umsetzung übernehmen Fachkräfte des Stadtjugendamts und freie Träger der Jugendhilfe.
JADE steht für "Jugendliche an die Hand nehmen und begleiten". Das Programm unterstützt Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf durch persönliche Beratung und Begleitung. Die Stadt München trägt die Kosten und arbeitet mit verschiedenen Partnern zusammen. Berufsorientierung bedeutet, dass Schüler lernen, welche Berufe zu ihnen passen und wie sie eine Ausbildung finden. Programme wie JADE helfen, den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern und die Chancen auf einen guten Start zu erhöhen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.