SymbolbildBild: User:Mattes · CC BY 3.0 de
München sichert stabile Kita-Beiträge für Familien bis zum 31. August 2027. Die Reform des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) beginnt am 1. Januar 2027. Die Stadt will verhindern, dass Eltern durch die Reform mitten im Kitajahr mehr zahlen müssen.
Die BayKiBiG-Reform bringt mehr Geld für Kitas. Der Staat zahlt mehr für die Qualität der Betreuung und neue Förderungen für Teams. Kitas können künftig mehr pädagogische Hilfs- und Verwaltungskräfte einstellen. Das soll die Fachkräfte entlasten. Außerdem gibt es Geld für Beratung und Unterstützung bei Sprache und digitaler Bildung. Die Stadt München gibt jährlich 1,8 Millionen Euro für neue Stellen zur Qualitätsbegleitung.
Der bisherige staatliche Zuschuss von 100 Euro monatlich für Kindergartenkinder entfällt ab Januar 2027. Die Stadt München lässt die bisherigen Ermäßigungen bis zum 31. August 2027 weiterlaufen. Eltern in städtischen Kitas und geförderten Einrichtungen zahlen deshalb keine höheren Beiträge in diesem Zeitraum. Kindergartenplätze bleiben für diese Kinder besuchsgebührenfrei.
Trotz der höheren Förderung durch den Staat bleiben die Kosten für Personal, Betrieb und Verpflegung hoch. Die Stadt muss weiterhin viel Geld für die Kita-Finanzierung bereitstellen. Deshalb plant der Stadtrat eine neue Gebührenregelung ab September 2027. Die Änderungen gelten erst im neuen Kitajahr und sind nicht Teil der Übergangsregelung.
Bürgermeisterin Verena Dietl sagt, Eltern müssen keine plötzliche Erhöhung der Beiträge befürchten. Familien brauchen Verlässlichkeit und dürfen nicht mitten im Jahr mehr zahlen. Stadtschulrat Florian Kraus betont, dass die Kitas ausreichend Personal und gute Rahmenbedingungen brauchen. Die zusätzlichen Mittel reichen nicht aus, um alle Kosten zu decken. Der Freistaat muss mehr Geld geben, damit die Qualität und Vielfalt der Kitas erhalten bleibt.