SymbolbildBild: Yair-haklai · CC BY-SA 4.0
Equal Care Day macht unbezahlte Sorgearbeit sichtbar. Die Stadt München unterstützt diese Arbeit seit 2024 mit dem Bündnis Equal Care München. Dort organisiert die Stadt Veranstaltungen zum Equal Care Day.
Care-Arbeit umfasst die Betreuung von Kindern und die Pflege von Angehörigen. Diese Arbeit übernehmen oft Frauen. Die Stadt will bessere Bedingungen schaffen, damit Beruf und Sorgearbeit besser zusammenpassen. Seit Februar 2024 gibt es bei der Stadt flexiblere Arbeitszeiten. Mobiles Arbeiten ist dort möglich, wo es die Arbeit erlaubt. Die Vereinbarung treffen Beschäftigte und Führungskräfte gemeinsam.
Eine Beratungsstelle für Beschäftigte mit Pflegeaufgaben konnte wegen Geldmangel noch nicht eingerichtet werden. Andere Angebote gibt es schon. Zum Beispiel Schulungen für Führungskräfte und Workshops für Eltern behinderter Kinder. Am Diversity-Tag 2026 stand das Thema Pflege und Beruf im Mittelpunkt. Die Stadt plant eine Information für alle Beschäftigten zu ihren Unterstützungsangeboten.
Für ältere Menschen und ihre Angehörigen gibt es Beratungen im Sozialreferat. Der Ausbau dieser Angebote läuft weiter. Die Stadt kann bei Pflegeleistungen und Renten nur begrenzt helfen, weil diese Aufgaben meist vom Bund geregelt werden. Seit Juni 2026 gibt es in München zwei Plätze für Nachtpflege in Pflegeheimen. Sie sollen pflegende Angehörige entlasten.
Das Personal- und Organisationsreferat bringt das Thema in überörtliche Gremien ein. Im Herbst 2027 folgt ein Bericht über Gleichstellungsmaßnahmen. Die Stadt will weiterhin helfen, Beruf und Sorgearbeit zu vereinbaren. Sie orientiert sich an dem, was im Alltag wirklich hilft.
Die Stadt München arbeitet seit 2024 am Thema Care-Arbeit. Care-Arbeit bedeutet Sorgearbeit für Kinder und Pflege von Angehörigen. Sie ist oft unbezahlte Arbeit, die meist Frauen leisten. Der Equal Care Day macht diese Arbeit bekannt. Die Stadt kann bei Arbeitszeiten und Beratung unterstützen. Pflegeleistungen und Renten regelt meist der Bund. Flexible Arbeitszeitmodelle helfen, Beruf und Pflege zu verbinden. Beratungsangebote und Entlastungsplätze können pflegende Angehörige entlasten.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.