SymbolbildBild: Hpw07 · CC BY-SA 4.0
München unterstützt pflegende Angehörige und will die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege verbessern. Die Stadt erweitert dafür ihre Angebote und Rahmenbedingungen. Die Maßnahmen betreffen Beschäftigte und die gesamte Stadtgesellschaft.
Care-Arbeit bedeutet Betreuung von Kindern und Pflege von Angehörigen. In München übernehmen viele Frauen diese Arbeit. Die Stadt will die Anerkennung dieser Arbeit stärken. Seit 2024 gibt es das Bündnis Equal Care München. Es organisiert Veranstaltungen zum Equal Care Day.
Die Stadt schafft als Arbeitgeberin gute Bedingungen für Beruf und Pflege. Flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten sind möglich, wenn die Arbeit es erlaubt. 2022 befragte die Stadt ihre Beschäftigten zur Vereinbarkeit von Beruf und Care-Arbeit. 67 Prozent fanden die Angebote ausreichend.
Pflege- und Betreuungsaufgaben werden mit Schulungen und Workshops unterstützt. Eine Beratungsstelle für Beschäftigte mit Pflegeaufgaben ist geplant. Das Sozialreferat bietet Beratungen für ältere Menschen und Angehörige an. Die Stadt plant den Ausbau dieser Angebote weiter.
Die Stadt fördert Tages- und Kurzzeitpflege derzeit eingeschränkt. Seit Juni 2026 gibt es in zwei Pflegeeinrichtungen Nachtpflege für pflegende Angehörige. Die Stadt kann bei Pflegeversicherung und Renten nur bundesweite Regeln anwenden. Die Landeshauptstadt arbeitet in überörtlichen Gremien mit, um die Arbeitsbedingungen für Pflegende zu verbessern. Im Herbst 2027 berichtet die Stadt über die Umsetzung ihrer Gleichstellungsziele.
Die Stadt München ist für viele Angebote selbst zuständig. Bundesrecht regelt Pflegeversicherung und Renten. Care-Arbeit umfasst unbezahlte Pflege und Betreuung. Flexible Arbeitszeiten helfen, Beruf und Pflege zu verbinden. Beratungsstellen und Unterstützungsangebote sollen Pflegende entlasten und informieren.