SymbolbildBild: Flocci Nivis · CC BY 4.0
München verbessert den Hitzeschutz in städtischen Kliniken und Altenheimen. Die Stadt antwortet auf eine Anfrage von Stadträten der AfD-Fraktion vom 9. Juli 2026. Die Antwort gab Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek am 23. Oktober 2026.
Die München Klinik nutzt viele Maßnahmen gegen Hitze. Dazu gehören Fassadenisolierungen, Begrünungen, kleinere Fensterflächen und Sonnenschutz. In Neubauten gibt es moderne Kühldecken und Lüftungssysteme. Das Personal wird zum richtigen Umgang mit Hitze geschult. In alten, denkmalgeschützten Gebäuden sind bauliche Verbesserungen kaum möglich. Klimaanlagen in allen Räumen sind wirtschaftlich nicht machbar und passen nicht zur Nachhaltigkeit.
Die Münchenstift GmbH hat einen Hitzeschutzplan, der 2024 aktualisiert wurde. In Pflegeheimen gibt es Klimaoasen, also Räume mit Klimageräten, die für Abkühlung sorgen. Diese sind schon in der Effnerstraße in Betrieb. Weitere folgen. Bewohner von selbstständigen Wohnformen können kühle Räume oder den Garten nutzen. Eine Nachrüstung aller Zimmer mit Klimaanlagen ist aus wirtschaftlichen und baulichen Gründen nicht möglich.
Hitzeschutz bedeutet auch richtiges Lüften, gute Beschattung, ausreichend Getränke und leichte Speisen. Kühle Fußbäder oder kalte Waschlappen helfen den Bewohnern. Der Hitzeschutz ist Teil des Notfallplans der Münchenstift GmbH.
In den alten Klinikgebäuden sind keine baulichen Kühlungen möglich. Neubauten haben moderne Bauphysik und technische Kühlungen in Intensivstationen. Beschwerden über Hitze in den Kliniken werden nicht gesondert erfasst. Bei Sanierungen achtet man auf Hitzeschutz. In Räumen mit viel Wärme kommen Umluftklimageräte zum Einsatz.
Ein flächendeckender Einbau von Klimaanlagen ist nicht wirtschaftlich und widerspricht Nachhaltigkeitszielen. Mobile Klimageräte sind wegen hoher Kosten und Hygienevorschriften nicht geeignet. Das Sozialreferat arbeitet mit Trägern der Pflegeheime in München zusammen. Es gibt keine direkte Abstimmung mit Landes- oder Bundesbehörden zu finanziellen oder gesetzlichen Verbesserungen.
Die Antwort basiert auf einer Anfrage von Stadträten und Stellungnahmen der München Klinik und Münchenstift GmbH. Hitzeschutz umfasst bauliche Maßnahmen und organisatorische Regeln zum Schutz von Patienten und Bewohnern. Klimaanlagen sind oft teuer und können Hygieneprobleme verursachen. Deshalb setzt man auf verschiedene Wege wie Beschattung, Lüften und spezielle Kühlräume. Krankenhäuser und Pflegeheime müssen besonders auf Hitze achten, weil alte und kranke Menschen empfindlich reagieren.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.