SymbolbildBild: Yair-haklai · CC BY-SA 4.0
München prüft Vorschlag zur Umverteilung von Vorstandsprämien. Der Stadtrat Dirk Höpner möchte Vorstandsprämien städtischer Beteiligungen für Kultur nutzen. Die Anfrage kam am 19. März 2026. Oberbürgermeister Dominik Krause antwortet am 22. Oktober 2026. Die Stadt will stattdessen Kultur unterstützen.
Prämien für Vorstände sind vertraglich geregelt. Vorstandsmitglieder erhalten Prämien und variable Zahlungen laut ihren Verträgen. Die Zahlungen sind an bestimmte Bedingungen gebunden. Wenn diese erfüllt sind, besteht ein Rechtsanspruch auf Auszahlung. Die Stadt kann diese Prämien nicht einfach umwidmen.
Der Oberbürgermeister sagt, der Vorschlag ist rechtlich nicht möglich. Er geht davon aus, dass die Angelegenheit damit erledigt ist. Die Prämien bleiben Teil der Vergütung der Vorstände. Die Unterstützung der Kultur bleibt ein wichtiges Thema, aber nicht über diese Gelder.
Vorstände von städtischen Gesellschaften haben Verträge mit klaren Regeln für Bezahlung. Prämien sind oft an Erfolg oder Leistung gebunden. Die Stadt kann diese Verträge nicht ohne Zustimmung ändern. Eine Umwidmung von Prämiengeldern ist deshalb rechtlich schwierig. Kulturförderung braucht eigene Mittel und Entscheidungen der Stadtverwaltung.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.