SymbolbildBild: Rufus46 · CC BY-SA 3.0
Alle Friedhöfe in München öffnen am 1. November, dem Festtag Allerheiligen, von 8 bis 19 Uhr. Die Friedhofsverwaltungen sind von 8 bis 16 Uhr für Fragen vor Ort erreichbar. Besucher dürfen an diesem Tag keine Fahrräder auf das Friedhofsgelände mitnehmen.
Die katholische Kirche hält auf vielen Friedhöfen Gottesdienste und Totengedenkfeiern ab. Am Alten Südlichen Friedhof beginnt der Gottesdienst um 8.30 Uhr in der Kirche St. Stephan. Um 15 Uhr folgt eine Totengedenkfeier mit Aussegnung des Friedhofs. Danach spielt die Münchner Petersturmmusik eine Trauerserenade.
Am Neuen Südfriedhof startet der Gottesdienst um 9 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael Perlach. Um 13 Uhr gibt es eine Trauerserenade, danach um 14 Uhr eine Totengedenkfeier mit Aussegnung. Ähnliche Veranstaltungen finden auf vielen weiteren Friedhöfen wie Sendling, Waldfriedhof, Perlach, Solln, Westfriedhof, Obermenzing, Allach, Aubing, Lochhausen, Pasing, Untermenzing, Feldmoching, Neuhausen, Nymphenburg, Pipping, Nordfriedhof, Freimann, Ostfriedhof, Bogenhausen, Daglfing, Haidhausen, Riem und Englschalking statt.
Am Waldfriedhof gibt es auch eine Gedenkfeier für gefallene italienische Soldaten. Am Nordfriedhof erinnert eine Gedenkstunde an die Bombenopfer Münchens. Am Krematorium am Ostfriedhof spielt um 15.30 Uhr die Bläsergruppe Hans-Peter. Weitere Termine für Gedenkfeiern gibt es am 2. November und im November an verschiedenen Orten.
Allerheiligen wird seit dem 9. Jahrhundert am 1. November gefeiert. Das Fest ehrt Heilige, Märtyrer und alle Verstorbenen. Es erinnert an Menschen ohne eigenen Gedenktag. Das Totengedenken steht an diesem Tag im Mittelpunkt. Es geht um Respekt und Würde für die Verstorbenen.
Die katholische Kirche organisiert an Allerheiligen Gottesdienste und besondere Feiern auf Friedhöfen. Dabei segnen Priester die Gräber und Friedhöfe. Die Friedhöfe öffnen an diesem Tag länger als sonst. Viele Menschen besuchen die Gräber ihrer Angehörigen, schmücken sie und nehmen an den Feiern teil. Das ist ein alter Brauch, der den Verstorbenen Respekt zeigt und den Hinterbliebenen Trost geben kann.
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