SymbolbildBild: Yair-haklai · CC BY-SA 4.0
München stellt seine Online-Services wieder bereit. Die Stadt hatte die Dienste vorsorglich abgeschaltet. Die Abschaltung geschah am 21. Oktober. Das IT-Referat reagierte auf Schwachstellen in einer weit verbreiteten Software namens PHP.
Das IT-Referat entdeckte Versuche, die Sicherheitslücken auszunutzen. Die Systeme prüften alle Dienste gründlich. Über Nacht erhielten sie wichtige Sicherheits-Updates. Am Morgen waren 80 Prozent der Dienste wieder voll nutzbar. Weitere Angebote schaltete die Stadt im Laufe des Vormittags frei.
Dr. Thomas Reeg arbeitet als Informationssicherheitsbeauftragter für München. Er erklärte, die Einschränkungen seien eine bewusste Vorsichtsmaßnahme. Das IT-Referat beobachtet die Lage weiter. Es arbeitet daran, alle Dienste schnell und sicher wieder anzubieten. Dr. Reeg dankte den Nutzerinnen und Nutzern für ihr Verständnis und ihre Geduld.
Die Stadt München schützt ihre Online-Services vor Angriffen aus dem Internet. Sicherheitslücken in Software können diese Angriffe ermöglichen. Deshalb schalten IT-Experten Dienste ab, wenn sie Risiken erkennen. Anschließend prüfen sie die Systeme und installieren Updates. Updates sind Programme, die Fehler beheben und Sicherheit verbessern. So sollen Schäden an der Stadt-IT verhindert werden. Die Nutzerinnen und Nutzer können dann ihre Dienste wieder sicher verwenden.
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