SymbolbildBild: Schlaier · CC BY-SA 3.0
München startet im November den Aktionsmonat „Gemeinsam in der Bibliothek“. Die Münchner Stadtbibliothek beteiligt sich an der Aktion. Sie findet zusammen mit dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Deutschen Bibliotheksverband statt. Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen und über Einsamkeit zu sprechen.
Die Stadtbibliothek bietet an über 20 Standorten fast kostenlose und konsumfreie Treffpunkte. Dort können Münchnerinnen und Münchner Kontakt finden und Gemeinschaft erleben. Die Bibliothek veranstaltet viele Workshops und Kurse. Zum Beispiel gibt es offene Lesekreise und Buchclubs für Erwachsene, Kinder und verschiedene Sprachen. Dort tauschen sich Menschen über Bücher aus.
Die Bibliothek lädt auch zum Singen, Tanzen und Musizieren ein. Offenes Singen, Hip-Hop-Workshops, Jam-Sessions und Chorgruppen bieten Gemeinschaftserlebnisse. Auch Tanznachmittage wie Community Dance und DanceOn60+ sind Teil des Programms.
Spieleabende verbinden digitale und analoge Spiele. Menschen können Brettspiele spielen, Puzzles lösen, Schach spielen oder bei Pubquiz mitmachen. Videospielkonsolen stehen ebenfalls bereit.
Für kreative Menschen gibt es Angebote zum Basteln, Zeichnen, Häkeln und Falten. Jeder kann mitmachen, egal wie viel Erfahrung er hat. Auch Sprachcafés laden zum Üben von Fremdsprachen ein. Dort entstehen oft neue Freundschaften.
Seniorinnen und Senioren finden besondere Gesprächsgruppen. Beim „Freundschafts-Speeddating 60+“ lernen sie neue Leute kennen. Im Erzählcafé tauschen sie sich bei Tee oder Kaffee über ihr Leben aus.
Das gesamte Programm der Münchner Stadtbibliothek ist unter www.muenchner-stadtbibliothek.de/veranstaltungen zu finden.
Der Aktionsmonat will das Bewusstsein für Einsamkeit stärken und Menschen zusammenbringen. Öffentliche Bibliotheken sind wichtige Orte für Begegnungen. Sie bieten Raum für Bildung, Kultur und soziale Kontakte. Viele Menschen finden dort Gemeinschaft und Unterstützung. Bibliotheken sind deshalb mehr als nur Orte zum Ausleihen von Büchern. Sie sind Treffpunkte für alle Generationen und soziale Gruppen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.