SymbolbildBild: MichaOtG · CC0
Die Bürgerversammlung für den Stadtbezirk 6 Sendling findet am Donnerstag, 19. November, um 19 Uhr statt. Der Treffpunkt ist die Dreifach-Sporthalle in der Gaißacher Straße 8 in München. Die Versammlung leitet Stadträtin Sybille Stöhr von den Grünen.
Die Versammlungsleitung und Bezirksausschussvorsitzende Christina Hesse informieren zuerst über wichtige aktuelle Themen und Projekte im Stadtbezirk. Die Schwerpunkte sind Hitzeschutz in Schulen, Kitas, Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Es geht auch um soziale Einrichtungen und wie Sparmaßnahmen diese betreffen.
Der Verkehr im Stadtbezirk ist ein großes Thema. Die Organisation des Ersatzverkehrs bei der U-Bahn-Sanierung nach dem Oktoberfest wird erklärt. Weitere Baumaßnahmen und Sperrungen, neue Stationen für geteilte Fahrzeuge, mehr E-Ladesäulen und die Einhaltung von Tempo 30 werden besprochen. Radwege sollen verbessert werden. Auch das Parken und der Umgang mit parkenden Wohnwägen sind Thema.
Mehr Begrünung im Stadtbezirk steht ebenfalls auf dem Plan. Es geht um Baumpflanzungen, weniger Mähen und Entsiegelungen. Bürgerprojekte für mehr Grün werden unterstützt. Baumaßnahmen wie die Umgestaltung der Zechstraße und die Sanierung von Bibliothek und VHS werden vorgestellt.
Weitere Themen sind Gentrifizierung, Lärm durch Musikboxen am Flaucher und die Einführung der Gelben Tonne. Die Gelbe Tonne wird in eng bebauten Gebieten eingeführt. Die Organisation der Leerungstage und Wertstoffinseln werden erklärt.
Vor der Versammlung von 18 bis 19 Uhr beantworten Vertreter aus verschiedenen Ämtern und Bereichen Fragen der Bürger. Sie kommen unter anderem vom Baureferat, Mobilitätsreferat, Gesundheitsreferat, der Polizei und dem Seniorenbeirat. Anträge und Anfragen können persönlich und schriftlich gestellt werden. Formulare gibt es vor Ort und online.
Wer an Abstimmungen teilnehmen will, muss einen amtlichen Lichtbildausweis mitbringen. So können die Teilnehmenden als Stadtviertel-Bürger erkannt werden. Sie bekommen eine Karte für die Abstimmung. Die angenommenen Anträge werden öffentlich ausgelegt und sind online einsehbar.
Die Versammlung ist barrierefrei. Es gibt einen Gebärdensprachdolmetscherdienst. Der Ort ist rollstuhlgerecht. Informationen in Leichter Sprache sind online verfügbar.
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