SymbolbildBild: Fundatus · CC BY-SA 4.0
München pflanzt sieben neue Bäume in der Sendlinger Straße. Die Bäume stehen zwischen Hackenstraße und Färbergraben. Die Arbeiten begannen am 31. August. Die Pflanzung soll am 12. November fertig sein.
Die Stadt setzte vier Platanen, zwei Ulmen und einen Schnurbaum. Die Bäume spenden Schatten und kühlen die Straße an heißen Tagen. Die Fußgängerzone bekommt dadurch mehr Aufenthaltsqualität. Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer begleitete die Pflanzarbeiten persönlich. Sie erklärt, dass die Planung wegen vieler Leitungen unter der Straße sehr sorgfältig war. Die Stadt musste auch den Lieferverkehr, Veranstaltungen und den Christkindlmarkt berücksichtigen. Die Bäume sind der erste Schritt für rund 150 neue Baumstandorte in der Altstadt.
Die neuen Bäume konnten auch durch Spenden von Münchner Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt werden. Die Aktion heißt „Schatten Spenden“. Das Baureferat sorgte dafür, dass die Arbeiten die Geschäfte und Gastronomie kaum störten. Die Flächen um die Bäume bekommen einen Pflasterbelag. So bleiben sie begehbar und geschützt. Die Hauptabteilung Gartenbau pflegt die Bäume, bis sie selbst Wasser und Nährstoffe aufnehmen können.
Die Stadt plant weitere Bäume in der Altstadt. Im Frühjahr 2027 beginnt der Aushub der Baumgruben. Geplant sind ein Baum am Frauenplatz, fünf Bäume beim Alten Peter und zehn Bäume am Marienplatz sowie in der Dienerstraße. Die neuen Bäume sollen zwischen November 2027 und März 2028 gepflanzt werden.
Der Stadtrat beauftragte 2024 das Baureferat, mehr Bäume in der Altstadt zu pflanzen. Die Stadt will die Innenstadt besser auf heiße Sommer vorbereiten. Bäume spenden Schatten und verbessern das Klima in der Stadt. Die Stadt muss bei Baumpflanzungen oft Leitungen, Verkehr und Denkmalschutz beachten. Baumscheiben sind Flächen um Bäume, die den Wurzeln Platz geben und Wasser speichern. Sie schützen die Bäume vor Schäden durch Verkehr oder Belastungen.
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