SymbolbildBild: Dirk Ingo Franke · CC BY-SA 4.0
Neuhausen auf den Fildern nimmt am Fußverkehrs-Check 2026 vom Land Baden-Württemberg teil. Die Gemeinde untersucht zusammen mit Bürgern, Politik und Verwaltung die Bedingungen für den Fußverkehr. Der Schwerpunkt liegt auf den Hauptfußwegen in Neuhausen.
Viele Menschen gehen im Alltag zu Fuß. Die Gemeinde will sichere, bequeme und barrierefreie Fußwege schaffen. Der Fußverkehrs-Check bringt alle Beteiligten zusammen. Sie bewerten die Situation vor Ort und entwickeln konkrete Verbesserungen. Dabei sammeln sie Stärken und Schwächen und überlegen, wie die Wege sicherer und attraktiver werden.
Eine Fachjury aus verschiedenen Ministerien und Verbänden hat die Teilnahme von Neuhausen ausgewählt. Am 6. Oktober 2026 erhielt die Gemeinde die Urkunde in Stuttgart. Staatssekretär Raimund Haser sagte, gute Fußwege schaffen Sicherheit und ermöglichen ein selbstständiges Leben.
Besonders wichtig ist der Zeitpunkt für Neuhausen. Der neue S-Bahn-Endbahnhof mit Busbahnhof und Fahrradabstellanlagen entsteht. Er verbindet verschiedene Verkehrsmittel. Viele Menschen werden dort starten oder ankommen. Die Wege zu Fuß vom Bahnhof in die Ortsmitte sind daher wichtig.
Beim Fußverkehrs-Check gibt es mehrere Schritte. Zuerst findet ein Workshop statt. Dort diskutieren Beteiligte die Lage und legen Schwerpunkte fest. Danach gibt es zwei Begehungen. Dabei schauen alle die Wege genau an und sammeln Ideen. Die Erfahrungen der Bürger spielen eine große Rolle.
In einem weiteren Workshop werden die Erkenntnisse zusammengefasst. Die Teilnehmer besprechen Maßnahmen und nächste Schritte. Ein Fachbüro erstellt dann einen Bericht. Er enthält eine Analyse, einen Plan und Empfehlungen. Der Gemeinderat bekommt die Ergebnisse vorgestellt. Nach einigen Monaten gibt es eine Folgeberatung zur Umsetzung.
Die Verwaltung informiert frühzeitig über die Termine zur Bürgerbeteiligung.