SymbolbildBild: Mateusz War. · CC BY-SA 3.0
Am Wochenende stoppte die Bundespolizei am ehemaligen Grenzübergang Pomellen mehrere polnische Fußballfans. Die Polizei kontrollierte Fahrzeuge und Personen. Die Aktion fand im Rahmen der vorübergehend wieder eingeführten Grenzkontrollen statt.
Die Bundespolizei aus Ratzeburg untersuchte zuerst einen VW Touareg mit polnischem Kennzeichen. Vier Männer im Alter von 32 bis 42 Jahren saßen im Fahrzeug. Die Polizei fand vier Ampullen mit Testosteron und Tramadol. Außerdem entdeckten die Beamten Zahnschutz aus dem Kampfsport.
Die Abfrage bei der deutsch-polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Slubice zeigte, dass die Männer zur polnischen Hooliganszene gehören. Später kontrollierte die Polizei zwei weitere Autos mit acht polnischen Männern zwischen 24 und 47 Jahren. Auch hier fanden die Beamten Zahnschutz und mehrere Fußballtrikots. Diese Männer gehören ebenfalls zur Hooliganszene.
Die Männer wollten zu einer Auseinandersetzung der Hooligans in Deutschland reisen. Die Polizei entschied, ihnen die Einreise zu verweigern. Die polnische Grenzpolizei wurde über diese Entscheidung informiert.
Die Polizei handelte nach einer genauen Lageeinschätzung. Die Zusammenarbeit zwischen den deutschen und polnischen Behörden funktionierte gut. Die Kontrollen verhinderten, dass gewalttätige Fußballfans nach Deutschland kamen.
Die Bundespolizei nutzt bei solchen Einsätzen den Informationsaustausch mit anderen Ländern. So können Personen, die Probleme verursachen könnten, früh erkannt werden. Die vorübergehenden Grenzkontrollen helfen dabei, die Sicherheit zu erhöhen.