SymbolbildBild: Klaus Graf · CC BY-SA 3.0
Die Historische Bibliothek in Rastatt lädt am Mittwoch, 11. November, um 18 Uhr zu einem Vortrag über Alexander von Humboldt ein. Die Veranstaltung findet im Saal der Bibliothek im Ludwig-Wilhelm-Gymnasium, Lyzeumstraße 11, statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Alexander von Humboldt war ein Naturforscher und Entdecker. Er gilt als Mitbegründer der modernen Geographie und der empirischen Naturwissenschaften. Seine Forschungsreisen nach Lateinamerika prägten das Verständnis von Ökologie und der Vernetzung der Natur. Der Vortrag trägt den Titel „Naturforscher, Draufgänger, Netzwerker, Marketinggenie – Humboldt ohne Grenzen“. Bibliotheksleiter Dr. Uli Steiger zeigt darin die vielen Seiten von Humboldt.
Dr. Uli Steiger erklärt, dass es nicht nur einen Humboldt gab. Er war Naturforscher, Schriftsteller, Denker und Netzwerker. Er war auch ein Selbstvermarkter, der sich geschickt präsentierte. Humboldt pflegte viele Kontakte zu Forschern, Künstlern und Staatsmännern. Er unterstützte junge Wissenschaftler und Künstler mit seinem Erbe.
Humboldts Südamerikareise von 1799 bis 1804 gilt als wichtige wissenschaftliche Entdeckung. Er legte Grundlagen für die physische Geographie, Klimatologie, Ökologie und Ozeanographie. Sein Werk „Kosmos“ ist bis heute einzigartig. Seine Reiseberichte machten ihn berühmt und begeisterten viele Menschen für die Natur. Er blieb dabei stets geheimnisvoll.
Der Vortrag knüpft an eine Sonderausstellung zur Geschichte der Naturwissenschaften an, die kürzlich in der Bibliothek zu sehen war. Alexander von Humboldt ist eine wichtige Figur der Wissenschaftsgeschichte. Er verband viele Fachgebiete und baute ein internationales Netzwerk auf. Solche Vorträge helfen, sein Leben und Werk auch heute noch besser zu verstehen.
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