SymbolbildBild: GFreihalter · CC BY-SA 3.0
Rastatt startet eine neue Phase im Projekt „Stark vor Ort – gut vorbereitet für den Ernstfall!“. Die offizielle Unterzeichnung fand am 28. Oktober im Historischen Rathaus statt. Das Projekt fördert die Zusammenarbeit von Stadt, Einsatzkräften und Bevölkerung für bessere Krisenvorsorge.
Die Stadt baut auf Erfahrungen aus der ersten Projektphase auf. Im Frühjahr tauschten sich Betroffene des Bombenfunds von 2025 mit Einsatzkräften und dem Krisenstab aus. Dabei wurden Wünsche nach klarer Kommunikation, besseren Informationen und eindeutigen Zuständigkeiten laut.
Rastatt wurde aus 45 Bewerbungen als eine von acht Kommunen für die zweite Phase ausgewählt. Oberbürgermeisterin Monika Müller will die Bevölkerung krisenfester machen. Sie betont, dass alle lernen und sich gemeinsam weiterentwickeln sollen.
Die Baden-Württemberg Stiftung und die Allianz für Beteiligung unterstützen das Projekt finanziell und organisatorisch. Sie wollen den Austausch zwischen Verwaltung, Einsatzkräften, Vereinen und Bürgern stärken. Dabei geht es um persönliche Vorbereitung und den Beitrag der Gemeinschaft im Krisenfall.
Noch in diesem Jahr findet ein Workshop mit wichtigen Akteuren statt. Im nächsten Jahr sollen gemeinsam Ideen und Maßnahmen für die Krisenvorsorge entstehen. Eine öffentliche Veranstaltung informiert die Bevölkerung und lädt zur Mitwirkung ein.
Die Pilotphase endet im Juli 2027. Danach können 20 weitere Kommunen das Beteiligungsformat nutzen. Das Gesamtprojekt läuft bis Ende April 2029.
Die Stadt Rastatt arbeitet mit der Baden-Württemberg Stiftung und der Allianz für Beteiligung zusammen. Ziel ist es, die Bevölkerung und die Verwaltung besser auf Krisen vorzubereiten. Krisenvorsorge bedeutet, sich auf Notfälle wie Bombenfunde, Hochwasser oder Stromausfälle vorzubereiten. Dabei helfen klare Zuständigkeiten, gute Informationen und gemeinsames Handeln. Das Projekt will ein Modell schaffen, das auch andere Städte nutzen können.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.