SymbolbildBild: Burkhard Mücke · CC BY 4.0
Archäologie-Fans können sich auf neue Vorträge im Stadtmuseum Rastatt freuen. Die Veranstaltungsreihe „Von der Spätantike ins Mittelalter“ läuft seit September und bietet weitere Vorträge bis Januar 2027. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Am Donnerstag, 5. November, spricht Dr. Folke Damminger um 19 Uhr im Stadtmuseum über eine frühmittelalterliche Befestigungsanlage bei Seckach-Großeicholzheim. Der Vortrag zeigt 129 Jahre archäologische Forschung zu diesem Thema.
Am Donnerstag, 3. Dezember, um 19 Uhr hält Dr. Bertram Jenisch im Zentralen Fundarchiv Rastatt einen Vortrag über mittelalterliches Spielzeug aus Freiburg. Er erklärt die Herstellung von Tonfigürchen um 1300 und ihre Verbreitung in Südwestdeutschland.
Der für den 22. Oktober geplante Vortrag von Anna-Marie Dürr zum Thema frühmittelalterliche Gräber wurde verschoben. Er findet nun am 21. Januar 2027 um 19 Uhr im Zentralen Fundarchiv Rastatt statt.
Passend zur Reihe zeigt das Stadtmuseum noch bis Ende Januar 2027 ein besonderes Fundstück. Es handelt sich um einen kleinen Keramiktopf aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das Gefäß wurde in Rastatt ausgegraben und ist für die lokale Geschichte wichtig. Es ist eine Rarität, da viele Spuren aus dieser Zeit durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg verloren gingen.
Weitere Informationen finden Interessierte auf der Webseite der Stadt Rastatt.
Die Veranstaltungsreihe ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Stadtmuseum und dem Zentralen Fundarchiv Rastatt. Beide Einrichtungen gehören zum Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg. Die Vorträge bieten Einblicke in die Geschichte von der Spätantike bis zum Mittelalter.
Archäologische Funde wie der Keramiktopf helfen dabei, vergangene Zeiten besser zu verstehen. Sie geben Hinweise auf das Leben und die Kultur der Menschen damals. Solche Veranstaltungen fördern das Interesse an Geschichte und laden zum Lernen ein.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.