SymbolbildBild: Photo: Andreas Praefcke · CC BY 3.0
Ravensburg bleibt für zwei weitere Jahre Fairtrade-Town. Die Organisation „Fairtrade Deutschland e.V.“ bestätigt die Auszeichnung am 21. Oktober 2026. Die Stadt zeigt damit ihr langjähriges Engagement für fairen Handel und nachhaltigen Konsum.
Die Stadt erfüllt weiterhin alle Voraussetzungen für die Auszeichnung. Die Prüfung erfolgte erfolgreich. Die Auszeichnung gilt nun bis 2028. Bürgermeister Dr. Andreas Honikel-Günther sagt, der faire Handel ist in Ravensburg fest verankert. Viele Menschen setzen sich mit Zeit und Ideen dafür ein.
Seit 2012 ist Ravensburg Fairtrade-Town. Die Stadt zeigt regelmäßig, dass sie die Bedingungen erfüllt. Die Stadt unterstützt fairen Handel mit einem Ratsbeschluss. Faire Produkte gibt es bei städtischen Veranstaltungen, im Einzelhandel, in der Gastronomie und öffentlichen Einrichtungen. Eine Steuerungsgruppe aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft arbeitet zusammen. Medien berichten über das Thema und machen es sichtbar.
Ravensburg hat viele Projekte umgesetzt. Zusammen mit dem Unternehmen WeltPartner gibt es eine Produktreihe mit Ravensburger Motiven. Die fairen und biologischen Produkte sind in der Tourist Information und im Weltladen erhältlich. Die Faire Woche ist ein fester Bestandteil des Engagements. Aktionen wie das Faire Straßenfrühstück ergänzen das Angebot.
Ravensburg gehört zu einem großen Netzwerk von Fairtrade-Towns. Bundesweit engagieren sich mehr als 940 Städte und Gemeinden für fairen Handel. Wer mitmachen will, kann sich bei Katja Böhmer per E-Mail oder Telefon melden. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt Ravensburg und bei Fairtrade-Towns.
Die Auszeichnung Fairtrade-Town erhalten Städte, die fairen Handel aktiv fördern. Die Stadt muss bestimmte Regeln einhalten. Dazu gehören Angebote fair gehandelter Produkte und Unterstützung durch Politik und Gesellschaft. Fairer Handel bedeutet, dass Produzenten in ärmeren Ländern einen guten Preis für ihre Produkte bekommen. Das soll bessere Lebensbedingungen schaffen und Umwelt schützen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.