SymbolbildBild: Rufus46 · CC BY-SA 4.0
Ravensburg lädt junge Menschen aus seinen Partnerstädten zum Austausch ein. Vom 24. bis 28. Oktober findet das erste Twin Town Youth Meeting in der Stadt statt. Jugendliche aus Montélimar, Rivoli, Coswig, Rhondda Cynon Taf, Varaždin, Mollet del Vallès und Ravensburg nehmen teil.
Vier Jugendliche aus jeder Partnerstadt und ihre Begleitpersonen treffen sich in Ravensburg. Sie sprechen über ihre Wünsche und Ideen für die Zukunft der Städtepartnerschaften. In Workshops lernen sie die Bedeutung von Städtepartnerschaften kennen und entwickeln Projekte zur besseren Vernetzung junger Menschen. Sie vergleichen ihre Lebenswelten und tauschen sich aus. Ein Empfang im Rathaus mit Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp ist ein besonderer Moment. Die Jugendlichen stellen viele Fragen und erzählen von ihren Hoffnungen und Sorgen. Der Oberbürgermeister gibt ihnen den Rat: „Hört auf euer Herz, dann werdet ihr Erfolg haben.“
Die Jugendlichen gestalten T-Shirts, produzieren Videos und Fotos. Sie erstellen ein internationales Kochbuch mit Rezepten aus ihren Heimatstädten. Außerdem sammeln sie außergewöhnliche Weihnachtstraditionen. Jede Delegation kocht bei einem Mitglied des Städtepartnerschaftsvereins „Die Brückenbauer“. Das gemeinsame Essen findet im Jugendhaus Ravensburg statt. Die Teilnehmer wachsen in kurzer Zeit zu einer engen internationalen Gemeinschaft zusammen. Am Ende wünschen sich alle, dass das Treffen wiederholt wird.
Die Jugendbegegnung wird durch das Programm Nouveaux Horizons der Baden-Württemberg-Stiftung finanziell unterstützt. Organisiert wird das Treffen vom Amt für Kommunikation, Politik und Gesellschaft der Stadt Ravensburg. Doris Hofer und Sophie Bader leiten die Organisation. Der Städtepartnerschaftsverein „Die Brückenbauer“ unterstützt die Veranstaltung.
Die Stadt Ravensburg pflegt seit vielen Jahren Partnerschaften mit verschiedenen Städten in Europa. Diese Verbindungen fördern den kulturellen Austausch und die Zusammenarbeit. Städtepartnerschaften sind Vereinbarungen zwischen Städten, um Freundschaft und Zusammenarbeit zu stärken. Sie bieten Möglichkeiten für Begegnungen, gemeinsame Projekte und gegenseitiges Verständnis.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.