SymbolbildBild: Photo: Andreas Praefcke · CC BY 3.0
Ravensburg liefert Schutzkleidung an die ukrainische Stadt Zymna Voda. Die Übergabe fand am 14. Oktober 2026 statt. Siegfried Veit, Leiter des Ravensburger Betriebshofs, reiste dorthin. Er erkannte den Bedarf an Schutzkleidung für die Mitarbeitenden des Betriebshofs in Zymna Voda.
Der Betriebshof in Ravensburg sortiert regelmäßig Arbeitskleidung aus. Die Kleidung ist oft noch gut erhalten. Die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland sind sehr streng. Daher darf die Kleidung nicht weiter genutzt werden. Diese Kleidung sammelte der Betriebshof nun für Zymna Voda. Besonders gefragt sind Winterjacken wegen der kalten Jahreszeit.
Nazar Gnatyhshyn, stellvertretender Bürgermeister von Zymna Voda, nahm die Schutzkleidung in Ravensburg entgegen. Er bedankte sich für die Unterstützung. Sophie Bader, Abteilungsleiterin der Abteilung Gesellschaft im Amt für Kommunikation, Politik und Gesellschaft, betreut die Solidarpartnerschaft mit Zymna Voda.
Seit Frühjahr 2023 besteht eine Solidarpartnerschaft zwischen Ravensburg und Zymna Voda. Sie entstand als Zeichen der Solidarität wegen des russischen Angriffskrieges. Die Partnerschaft vernetzt die Verwaltungen beider Städte. Sie unterstützt mit Hilfsgütern die kommunalen Dienste und Abläufe. Bisher gab es mehrere Hilfstransporte mit medizinischer Ausrüstung, Rollstühlen, Pflegebetten, solarbetriebenen Straßenlaternen und technischer Infrastruktur.
Für Fragen ist Doris Hofer im Amt für Kommunikation, Politik und Gesellschaft erreichbar. Sie koordiniert die internationalen Partnerschaften unter international(at)ravensburg.de.
Die Solidarpartnerschaft zwischen Ravensburg und Zymna Voda hilft, die Stadtverwaltung der ukrainischen Partnerstadt zu stärken. Die Hilfsgüter sollen das tägliche Arbeiten und die Versorgung der Menschen dort erleichtern. Solche Partnerschaften entstehen oft, wenn Städte in Notlagen zusammenhelfen wollen. Sie fördern den Austausch und die Unterstützung über Ländergrenzen hinweg. Dabei sind Hilfstransporte und persönliche Besuche wichtige Bausteine, um Vertrauen und Zusammenarbeit aufzubauen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.