SymbolbildBild: Erwinkeppeler · CC BY-SA 4.0
Das Stadtarchiv Ravensburg veranstaltete am 13. September eine Schreibwerkstatt zur Schulgeschichte der Stadt. Rund 40 Menschen erinnerten sich an ihre Schulzeit in der Kuppelnaustraße 7. Sie tauschten sich mit anderen ehemaligen Schülerinnen und Schülern aus. Die Teilnehmenden ließen sich von ausgestellten Erinnerungsstücken inspirieren. Die dabei entstandenen Texte nimmt das Stadtarchiv nun in seinen Bestand auf. Künftige Generationen können diese Texte als historische Quellen zur Alltagsgeschichte nutzen.
Die Texte aus der Schreibwerkstatt zeigen den Alltag an Ravensburger Schulen vor vielen Jahren. Die Teilnehmenden berichteten von langen Schulwegen, die sie zu Fuß zurücklegen mussten. Sie erzählten vom Heizen der Schulräume mit Eisenöfen. Auch vom Rodeln auf dem Schulranzen an kalten Wintertagen berichteten sie. Einige erinnerten sich an die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals fand der Unterricht in der Kuppelnaustraße 7 im oberen Stockwerk statt. Dort war es eng und das Schulmaterial war oft improvisiert. Der andere Teil des Gebäudes diente als französische Schule. Die französische Militärregierung hatte ihn beschlagnahmt.
Das Gebäude in der Kuppelnaustraße 7 wurde 1889 gebaut. Es diente als höhere Töchterschule. Bis Mitte der 1970er Jahre waren dort verschiedene Klassen von Ravensburger Schulen. Seit 1989 nutzt das Stadtarchiv die Räume.
Das Stadtarchiv freut sich über weitere Geschichten und Erinnerungen. Interessierte können das Archiv donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr besuchen. Sie können auch telefonisch unter 0751 82-2776 oder per E-Mail an stadtarchiv@ravensburg.de Kontakt aufnehmen.
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