SymbolbildBild: TraianOlinescu · CC BY-SA 4.0
Im Rhein-Neckar-Kreis gab es 2025 deutlich weniger Straftaten in Asylbewerberunterkünften als im Vorjahr – insgesamt 211 Fälle, das sind 23,6 Prozent weniger. Vor allem Verstöße gegen Ausländerrecht und Drogendelikte gingen stark zurück. Trotzdem machen Gewalt- und Körperverletzungsdelikte mit über 56 Prozent den Großteil aus. Auffallend: Die Anzahl der tatverdächtigen Asylbewerber bei Straftaten stieg leicht auf 1.034 Fälle, vor allem Diebstähle und Betrugsdelikte nahmen zu. Polizei zählt seit 2023 mehr als 1.100 Einsätze rund um die Unterkünfte. Die Landesregierung plant keine neuen Unterkünfte und reduziert Plätze durch auslaufende Mietverträge. Aktuell leben knapp 1.000 Menschen in Gemeinschaftsunterkünften im Kreis. Sicherheitsdienste sind rund um die Uhr vor Ort und kontrollieren den Zugang streng.
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