SymbolbildBild: Granpar · CC BY 3.0
Rottenburg baut den geplanten Windpark kleiner als bisher geplant. Die Stadtwerke Rottenburg, die Stadt Rottenburg am Neckar und Altus renewables GmbH verzichten auf drei Standorte. Die Entscheidung gilt seit Anfang November 2026.
Geologische Untersuchungen zeigen Probleme mit Gipskeuper und Anhydrit im Boden. Diese Stoffe verändern den Boden, wenn sie mit Wasser in Kontakt kommen. Der Boden kann sich heben oder Hohlräume bilden. Das macht die Standfestigkeit der Windräder unsicher. Experten sagen, dass zusätzliche Maßnahmen zu teuer sind. Deshalb fallen die drei Standorte weg.
Die drei übrigen Windenergieanlagen sollen 17,1 Megawatt Leistung bringen. Sie erzeugen schätzungsweise 25 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr. Das Projekt startete 2022 zwischen Hailfingen, Oberndorf, Wendelsheim und Seebronn. Ursprünglich waren acht Anlagen geplant. Nach Anpassungen blieben sechs Anlagen übrig.
Eine Ortschaft lehnte die Flächenverpachtung ab. Der Genehmigungsantrag für sechs Anlagen wurde im Juni 2025 eingereicht. Die Planungen für die drei verbleibenden Anlagen laufen weiter. Stadt und Stadtwerke erwarten die Genehmigung vom Landratsamt Tübingen im ersten Halbjahr 2027.
Danach prüfen sie die Wirtschaftlichkeit neu. Das kleinere Projekt kann stärker regional ausgerichtet sein. Es braucht kein eigenes Umspannwerk und nutzt vorhandene Infrastruktur. Die Investitionskosten sinken dadurch.
Stadt und Stadtwerke sehen die Eigenerzeugung von erneuerbarem Strom als wichtigen Schritt. Erste Bürgermeisterin Annette Schwieren sagt, dass Energiesicherheit heute ein großes Ziel ist. Windkraft hilft, unabhängiger zu werden.
Das Windenergieprojekt in Rottenburg begann 2022 und wird von Stadt und Stadtwerken zusammen mit Altus renewables geplant. Gipskeuper und Anhydrit sind Gesteine, die sich bei Kontakt mit Wasser verändern. Sie können den Boden anheben oder Hohlräume bilden. Das macht den Bau von großen Windrädern schwieriger und teurer.
Windparks bestehen aus mehreren Windrädern, die Strom aus Wind erzeugen. Sie brauchen sichere Standorte mit festem Boden. Genehmigungen prüfen, ob das Projekt sicher und umweltfreundlich ist. Die Planung kann sich ändern, wenn neue Informationen vorliegen.
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