SymbolbildBild: Dietmar Rabich · CC BY-SA 4.0
Betrüger versuchen am Montagnachmittag, eine 48-jährige Frau in Schönwald im Schwarzwald zu betrügen. Die Frau stellt Ware auf einem Kleinanzeigenportal zum Verkauf ein. Kurz nach der Veröffentlichung meldet sich eine unbekannte Person mit Kaufinteresse.
Die Betrügerin bittet die Frau, ihre E-Mail-Adresse über die Chatfunktion zu senden. Kurz darauf erhält die Frau eine täuschend echte E-Mail vom Kleinanzeigenportal. Die E-Mail enthält einen Button, der zu einem sogenannten Support Chat führt. Dort wird die Frau aufgefordert, eine simulierte Abbuchung von 3.000 Euro vorzunehmen. Die Frau wird misstrauisch und bricht die Kommunikation ab.
Die Frau erhält später eine Warn-Mail vom Kleinanzeigenportal über das Profil der angeblichen Käuferin. Sie erstattet daraufhin Anzeige bei der Polizei. Die Polizei gibt folgende Tipps: Geben Sie keine persönlichen Daten an unbekannte Personen weiter. Überprüfen Sie die Echtheit von E-Mails genau. Bestätigen Sie keine Transaktionen oder Links per E-Mail. Verwenden Sie sichere Zahlungsmethoden wie PayPal oder Kreditkarte. Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Ihre Online-Konten. Klicken Sie nicht auf Links in E-Mails, sondern geben Sie Internetadressen selbst ein. Wer Opfer von Betrug wird, soll sofort seine Bank und die Polizei informieren.