SymbolbildBild: W. Bulach · CC BY-SA 4.0
Die Bundespolizei hat am Montag, 12. Oktober, an der Grenze bei Sigmarszell zwei mutmaßliche Fahrraddiebe festgenommen. Die Kontrolle fand am Grenzübergang Hörbranz an der Autobahn 96 statt. Die Männer kommen aus Polen und der Ukraine. Die Polizei fand sieben gestohlene Fahrräder und Werkzeuge im Wert von etwa 17.500 Euro in ihrem Transporter.
Die Polizei stoppte den Transporter mit polnischem Kennzeichen in den frühen Morgenstunden. Die beiden Männer konnten sich ausweisen. Sie wirkten nervös und gaben widersprüchliche Angaben zu ihrer Reise. Bei der Fahrzeugdurchsuchung entdeckten die Beamten fünf E-Bikes, zwei Gravelbikes und verschiedene Werkzeuge. Einige Fahrräder hatten noch aufgebrochene Schlösser und Trinkflaschen. Auf den Rahmen klebten Aufkleber von Fahrradgeschäften aus Vorarlberg.
Der 44-jährige Pole war bereits wegen schweren Diebstahls in Deutschland bekannt. Während der Kontrolle meldeten sich zwei mutmaßliche Geschädigte telefonisch bei der Polizei. Sie hatten ihre Fahrräder mit GPS direkt in Sigmarszell und später im Polizeirevier Lindau gefunden. Die Polizei stellte die Fahrräder im Wert von rund 12.000 Euro, Ausrüstungsgegenstände und Werkzeuge sicher. Den Polen setzte die Polizei auf freien Fuß. Den Ukrainer wies sie nach Österreich zurück.
Das Landeskriminalamt Bregenz übernimmt die weiteren Ermittlungen. Die sichergestellten Gegenstände und Fahrräder gingen an die österreichische Polizei. Der Pole begleitete den Ukrainer freiwillig zurück nach Österreich. Dort konnten beide Männer von den Kriminalbeamten vernommen werden. Nach den Maßnahmen kamen sie wieder frei. Die Polizei konnte bereits fast alle Eigentümer der Fahrräder informieren.
Das sichergestellte Elektrowerkzeug im Wert von etwa 5.500 Euro stammt vermutlich aus einem Diebstahl oder Einbruch im Raum München.