SymbolbildBild: Jedesto · CC BY-SA 4.0
Ein 73 Jahre alter Mann aus Stuttgart-Bad Cannstatt verlor rund 250.000 Euro durch Betrug mit Krypto-Investitionen. Die Betrüger kontaktierten ihn seit März 2025 über soziale Medien. Sie gaben sich als Steuerberater aus und forderten ihn auf, Geld an verschiedene Konten zu überweisen. Der Mann glaubte an Gewinne und überwies das Geld. Erst später bemerkte er den Betrug und meldete sich bei der Polizei.
Die Masche beginnt mit dem Versprechen hoher Gewinne bei wenig Risiko. Die Opfer melden sich auf scheinbar seriösen Online-Plattformen an. Dort erhalten sie Kontakt zu angeblichen Brokern. Diese zeigen schnelle Erfolge und zahlen manchmal kleine Beträge aus. So gewinnen sie das Vertrauen der Opfer. Dann fordern die Betrüger mehr Geld. Wenn die Opfer ihre Gewinne auszahlen wollen, lehnen die Plattformen ab. Die Seiten sind dann oft nicht mehr erreichbar. Die Betrüger verlangen weitere Zahlungen für Steuern oder Gebühren.
Seien Sie vorsichtig bei hohen Gewinnversprechen mit wenig Risiko. Prüfen Sie Online-Plattformen genau, bevor Sie Geld überweisen. Geben Sie keine Zugangsdaten oder Ausweiskopien weiter. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Holen Sie Rat bei der Verbraucherzentrale oder einer unabhängigen Finanzberatung ein. Melden Sie Betrug der Polizei und erstatten Sie Anzeige. Weitere Infos finden Sie auf www.polizei-beratung.de.