SymbolbildBild: Zavijava2 · CC BY-SA 3.0
Bundespolizei zieht Bilanz zum Cannstatter Volksfest
Die Bundespolizei hat den Einsatz zum 179. Cannstatter Volksfest am 11. Oktober 2026 beendet. Der Einsatz dauerte 17 Tage. Er fand vor allem an den Bahnhöfen Stuttgart-Bad Cannstatt und Stuttgart Hauptbahnhof statt. Die Polizei meldet einen erfolgreichen und friedlichen Verlauf.
Weniger Straftaten und Ordnungswidrigkeiten
Die Zahl der Straftaten sank von 64 auf 27 Fälle. Das sind 57,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Besonders die Gewaltkriminalität ging zurück. Die Polizei registrierte neun Körperverletzungen statt 16 im Vorjahr. Auch Diebstähle verringerten sich von zehn auf vier Fälle. Die Zahl der Widerstandshandlungen gegen Einsatzkräfte blieb mit drei Fällen ähnlich wie im Vorjahr. Ordnungswidrigkeiten wie Gleisüberschreitungen und Verschmutzungen nahmen leicht ab. Die Polizei zählte zehn Anzeigen statt zwölf im Jahr davor.
Weniger präventive Maßnahmen
Die Bundespolizei führte 46 präventive Maßnahmen durch. Dazu gehören Platzverweise, Gefährderansprachen, Ingewahrsamnahmen und Erste-Hilfe-Einsätze. Im Vorjahr waren es 83 Maßnahmen. Insgesamt bewältigten die Einsatzkräfte 92 Einsatzanlässe während des Volksfests.
Positive Bilanz der Polizei
Polizeidirektor Matthias Kroll, Leiter der Bundespolizeiinspektion Stuttgart, lobt die hohe Präsenz der Polizei an den Bahnhöfen. Sie habe zu weniger Straftaten beigetragen. Am 3. Oktober sorgte die Polizei für eine sichere An- und Abreise der Festbesucher. Die Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Stuttgart und der Deutschen Bahn trug zum sicheren Festverlauf bei.