SymbolbildBild: Photo: Andreas Praefcke · CC BY 3.0
Stuttgart zählt von 2015 bis 2025 mehr Einzelhandelsbetriebe. Die Zahl der Läden steigt und liegt 2026 höher als 2015. Dabei geht es um verschiedene Betriebsarten im stationären Einzelhandel. Die Daten gelten für den gesamten Stadtkreis Stuttgart.
Der Umsatz im Einzelhandel wächst in diesem Zeitraum. Die Einnahmen steigen von Jahr zu Jahr. Auch die Beschäftigtenzahl im Einzelhandel nimmt zu. Sowohl sozialversicherungspflichtige als auch geringfügig Beschäftigte arbeiten dort mehr. Die Daten stammen aus dem Unternehmensregister und vom Statistischen Landesamt.
Im Einzelhandel eröffnen und schließen Betriebe. Die Zahl der Neugründungen schwankt zwischen etwa 150 und 200 pro Jahr. Genauso gibt es Betriebsaufgaben, die meist in ähnlicher Größenordnung liegen. Insolvenzen im Einzelhandel sind ebenfalls erfasst. Eine genaue Aufschlüsselung nach Stadtbezirken fehlt.
Die Mieten für Ladenflächen in den Innenstadtlagen von Stuttgart steigen. Im Jahr 2017 lagen die durchschnittlichen Kaltmieten in der besten Lage bei 82,4 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr 2024 steigen sie auf 90,1 Euro. In anderen Stadtteilen wie Bad Cannstatt oder Degerloch bleiben die Mieten deutlich niedriger.
Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus beantwortet diese Fragen. Es gibt keine Zahlen zu Leerständen von Einzelhandelsflächen im Stadtkreis Stuttgart. Die Daten zeigen den anhaltenden Wandel im Einzelhandel der Landeshauptstadt.
Die Zahlen basieren auf einer Anfrage im Landtag Baden-Württemberg. Das Ministerium nutzt Daten aus dem Unternehmensregister und der Statistik. Der Einzelhandel umfasst Geschäfte, die Waren im stationären Handel verkaufen. Die Entwicklung zeigt, wie sich Läden, Umsätze, Beschäftigung und Mieten in einer großen Stadt verändern. Diese Faktoren beeinflussen, wie attraktiv und lebendig die Innenstadt bleibt. Die Mieten sind ein wichtiger Kostenfaktor für Ladenbesitzer.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.