In Stuttgart starten Familiengrundschulzentren an drei Schulen. Die Wilhelmsschule in Wangen, die Uhlandschule in Zuffenhausen und die Grund- und Werkrealschule Gablenberg in Stuttgart-Ost sind dabei. Das Projekt beginnt im November 2026 und läuft bis Sommer 2029.
Die Zentren bringen Schulen, Familien und Partner im Stadtteil zusammen. Sie schaffen Angebote für Begegnung und Beratung. Sie sollen besonders Kindern aus benachteiligten Verhältnissen bessere Bildungschancen bieten. Koordinatorinnen spielen eine zentrale Rolle. Sie sind Ansprechpersonen für Familien. Sie vernetzen Schule, Jugendhilfe und weitere Partner. Sie unterstützen die Entwicklung passender Angebote vor Ort.
Die Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft begleitet das Projekt. Sie bringt alle Beteiligten zusammen und unterstützt die Umsetzung. Die Schulen erhalten neue Möglichkeiten, mit außerschulischen Partnern zusammenzuarbeiten. So entstehen neue Impulse für die pädagogische Arbeit und die Zusammenarbeit mit Familien. Die Schulen wollen Angebote entwickeln, die zu den Familien in ihrem Stadtteil passen.
Das Projekt ist ein Pilot vom Ministerium für Jugend, Kultus und Sport Baden-Württemberg. Es gehört zum Startchancen-Programm Baden-Württemberg. Das Projekt knüpft an bestehende Unterstützungsstrukturen in den Stuttgarter Sozialräumen an. Dazu gehören Bildungsregionen und kommunal geförderte Kinder- und Familienzentren. Die Stuttgarter Bildungspartnerschaft setzt sich für gute Bildungsangebote und stabile Unterstützung ein. Sie will allen jungen Menschen gute Bildungschancen und Teilhabe ermöglichen.
Familiengrundschulzentren sollen Kindern aus verschiedenen sozialen Verhältnissen bessere Chancen geben. Sie verbinden Schule, Familien und soziale Angebote. So können sie Familien früh erreichen und stärken. Die Zusammenarbeit von Schule und außerschulischen Partnern kann neue Wege für Bildung und Erziehung schaffen. Koordinatorinnen helfen, diese Zusammenarbeit zu organisieren. Das Projekt läuft mehrere Jahre, um Erfahrungen zu sammeln und Angebote zu verbessern.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.